**Clara im Labyrinth des Grauens**
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(c) Black Cat Spirit 2024
{link to: 'Treffen im Mondlicht', label: 'Beginne das Abenteuer!'}Unsere Geschichte beginnt auf einem unscheinbaren Friedhof. Vier Kinder haben sich des Nachts bei Mondenschein zur Gruft der Familie Kürbis begeben. Der letzte Nachkomme jener Dynastie reicher wie skrupelloser Personen hat dort, so besagen finstere Gerüchte, einen unterirdischen Tunnel gegraben, und hinter den Gängen eines schier undurchdringlichen Labyrinths sein geheimes Quartier eingerichtet. Heute Nacht jedoch soll seinem schäbigen Tun ein Ende bereitet werden. Ein Mädchen und drei Jungen gedenken nämlich, ganz ohne die Hilfe nutzloser Erwachsener, den Irrgarten des Grauens zu überwinden, und Graf Kürbis das Handwerk zu legen. Warum? Lassen wir die furchtlosen Kinder doch selbst zu Wort gelangen.
{link to: 'Gespräch unter Kindern, Teil 1', label: 'Fortsetzung!'}Clara: **OK, wir sind nun bei der alten Gruft. Graf Kürbis muss Sophia-Luna in sein unterirdisches Labyrinth verschleppt haben. Wir müssen sie unbedingt retten. Wer weiß, was er ansonsten mit ihr anstellen wird? Es könnte jedenfalls gefährlich werden. Wenn also jemand von euch aussteigen will...?**
Ron: **Angeblich soll Graf Kürbis ganz friedlich sein. Andererseits erinnere ich mich an dieses uralte Videospiel. Drei Kinder gingen in dieses Haus und... ach nein, vergesst es lieber!**
Clara: **Außerdem sind wir zu viert. Wir werden das schon schaffen.**
Noah: **Mir fällt gerade ein, dass ich meine Katze noch nicht gefüttert habe. Bin gleich wieder da.**
{link to: 'Gespräch unter Kindern, Teil 2', label: 'Fortsetzung!'}Nur das Licht von Claras Taschenlampe durchdringt das ewige Dunkel. Eigentlich wirkt alles recht friedlich. Etwa zwölf Särge sind in geradezu zwanghafter Genauigkeit aneinandergereiht, wurden kürzlich erst mit frischen Rosen und Kränzen geschmückt, und weisen stets goldene Namensplaketten auf. Den Kindern wird allmählich unbehaglich bei dem Gedanken, die Totenruhe der Kürbis-Ahnen zu stören. Clara kniet schließlich vor einer Bodenplatte inmitten des Raumes nieder. Ron kann sein Zittern nicht verbergen, sodass Clara es bereits wahrnimmt, ohne sich zu ihm umzudrehen.
Clara: **Das muss die lose Bodenklappe sein, unter der sich der Zugang zum Labyrinth befindet. Nun denn, Ron! Retten wir Sophia-Luna!**
{reveal link: 'Labyrinth des Grauens, was? Ergreifen wir doch besser die Flucht, solange wir noch können!', text: 'Clara: **Niemals! Sophia-Luna zählt auf mich.**'}
{link to: 'Labyrinth des Grauens, Einführung 1', label: 'Schieben wir diese verdammte Bodenklappe beiseite!'}Ron: **Deine Katze? Du wohnst etwa vierzig Kilometer von hier entfernt. Ruf doch deine Eltern an und… oh, er ist schon verschwunden.**
Hans-Engelbert: **Und ich muss noch französische Vokabeln lernen, wenn ich jetzt mal so darüber nachdenke. Wir könnten morgen einen Test schreiben und ich hab echt keinen Bock, mir die Note zu vermasseln.**
Clara: **Alles klar. Hans-Engelbert lernt neuerdings für Französisch… und wir sind noch zu zweit. Immerhin. Man soll ja nicht klagen.**
{link to: 'Das Innere der Gruft', label: 'Stoßen wir also das Tor zur Gruft auf!'}Clara: **Hilf mir doch bitte mal, Ron! Diese Bodenklappe ist echt verdammt schwer. Ron? Hey, Ron?**
Clara dreht sich um und bemerkt, dass sich kein Ron mehr in dieser Gruft befindet.
Clara: **Typisch! Wir Mädels müssen also mal wieder alles alleine machen! Aber ICH lasse dich nicht im Stich, Sophia-Luna!**
{link to: 'Labyrinth des Grauens, Einführung 2', label: 'Schieben wir mit aller Kraft diese VERDAMMTE VERDAMMTE VERDAMMTE Bodenklappe beiseite. (Wie häufig kann eins das Wort VERDAMMT sagen?)'}Und so geschieht es: Clara, das mutigste Mädchen… nein, das mutigste KIND der gesamten Stadt, schiebt eine verdammt schwere Bodenklappe beiseite, um in das geheimnisvolle Labyrinth von Graf Kürbis einzudringen. Eine Leiter unter der Luke sorgt für einen einfachen Einstieg. Doch wer ist sie eigentlich, diese Clara? Lassen wir doch einfach ihren InstaKram-Account sprechen, denn der fasst es schon recht solide zusammen.
<i>Clara (sie/ihr), 13 Jahre alt. Liebt Schoki, #Flamingos und die Farbe #Rosa. Verbessert gerne ihre #MakeUpSkills, hasst aber Mode-Trends. Bekennende #Puppensammlerin. Lieblingspuppe: Sophia-Luna. Jungs sind blöd, aber manche eigentlich noch ganz OK.</i>
Den letzten Satz würde Clara nach dem heutigen Abend gerne streichen. Aber zunächst einmal stellt sich die Frage, ob sie nach der lebensgefährlichen Rettungsaktion jemals wieder eine Login-Maske zu Gesicht bekommen wird.
{link to: 'Ein Wegweiser', label: 'Finden wir es heraus!'}Das Labyrinth ist nicht ganz so düster wie erwartet. Brennende Fackeln, die an den Mauern befestigt sind, erleichtern Clara die Orientierung. Sie schaltet ihre Taschenlampe vorerst aus, um deren Batterien zu schonen. Der erste Raum des Labyrinths stellt unsere Heldin aber schon vor eine gewichtige Entscheidung. An einem hölzernen Wegweiser sind zwei Schilder angebracht, die in unterschiedliche Richtungen zeigen.
{link to: 'Die Entscheidung', label: 'Welche Schilder? Erzähle mir mehr!'}<b>Abzweigung 1: Weg des meditativen Wahnsinns (samt Yoga-Pausen).</b>
<i>Ich bin mit Horror nicht ganz so vertraut und habe mir bloß selten einmal ein gruseliges Videospiel gegönnt. Es wäre also nett, wenn das Labyrinth etwas Rücksicht auf mein empfindsames Gemüt nehmen würde.</i>
<b>Abzweigung 2: Weg des ewigen Entsetzens.</b>
<i>Ich liebe Horror und will einfach ALLES erleben. Rollende Köpfe, Zombies mit Kettensägen, blutrünstige Monsterspinnen und das ganze Zeug! Das Leben ist kein Puppenhaus… oder Ponyhof, oder wie auch immer wir es nennen wollen.</i>
Wähle weise, Clara! Du kannst dein Abenteuer später gerne erneut beginnen und den jeweils anderen Weg wählen. Es könnte sich womöglich lohnen.
{link to: 'Ponyhof', label: 'Gönnen wir uns den MEDITATIVEN WAHNSINN!'}
{link to: 'Süßes oder Saures', label: 'Bereiten wir uns auf das EWIGE ENTSETZEN vor!'}Wähle deine Antwort (weise), Clara!
{reveal link: 'Ich bin Clara und... DU BIST ERLEDIGT, KÜRBIS-FREAK!!!', text: 'Graf Kürbis: **Ist das ein Überfall? Ich habe kein Unrecht begangen. Lass uns doch wie erwachsene Menschen miteinander reden!**'}
{reveal link: 'Ich bin Clara und mich gibt es nur im Einzelpack.', text: 'Graf Kürbis: **Aber sicher doch! Und hinter mir steht bereits ein dreiköpfiger Affe... dazu bereit, mich mit einer Banane zu ermorden?**'}
{reveal link: 'Mama und Papa sind direkt hinter mir… samt einer gefährlichen Horde Gorillas.', text: 'Graf Kürbis: **Du lügst doch, Mädchen!**'}
{link to: 'Eine ernsthafte Unterhaltung, Teil 2', label: 'Es sind nicht zehn, nicht zwanzig, nein dreißig Personen... und sie befinden sich unmittelbar hinter mir.'}Im Mittelpunkt des Raumes steht er, voll höchster Konzentration seine Arbeit verrichtend. Er trägt einen Laborkittel, und die Tätowierung eines hämisch grinsenden Kürbisses ziert seine hohe Stirn. Es scheint, als würde er irgendwelche Proben untersuchen. Clara wusste nicht, dass ihr Gegner sich der Wissenschaft verschrieben hat. Graf Kürbis hat Clara noch nicht bemerkt. Diese aber ist sich ihrer heiklen Situation durchaus bewusst: Solange Graf Kürbis anwesend ist, wird sie Sophia-Luna nicht suchen und befreien können. Ihr Entführer muss zunächst unschädlich gemacht werden. Sie verschafft sich einen Überblick. Unmittelbar am Eingang, den sie jüngst durchschritten hat, ist ein Feuerlöscher an der Wand befestigt. Auf der anderen Seite hängt ein Wintermantel an einem Kleiderhaken. Graf Kürbis ist in seine Arbeit vertieft und hat seinen unverhofften Besuch noch immer nicht wahrgenommen.
{reveal link: 'Greifen wir Graf Kürbis mit dem Feuerlöscher an!', text: 'Clara: **Ich weiß nicht, wie man dieses Ding bedient. Es ist zu kompliziert… und außerdem verdammt schwer zu heben.**'}
{link to: 'Von Graf Kürbis ertappt', label: 'Durchsuchen wir erstmal die Manteltaschen!'}Clara durchsucht die Taschen des Mantels und findet eine Schlüsselkarte sowie ein Pfefferspray… Pardon, ein Wildschwein-Abwehrspray. Doch das verursachte Rascheln hat Clara verraten. Die erstaunten, doch von wildem Zorn erfüllten Blicke von Graf Kürbis sind auf den Eindringling gerichtet.
Graf Kürbis: **DU! MÄDCHEN! WIE HAST DU… WIE KONNTEST DU…??? Du hast das Labyrinth geschlagen. Das ist unmöglich. Du bist nicht alleine, nicht wahr? Das wäre undenkbar. Es erfordert zumindest zehn Leute, um das Labyrinth zu durchdringen. Es erfordert Erwachsene von großem Intellekt. WO SIND SIE??? WO SIND DIE ANDEREN???**
{link to: 'Eine ernsthafte Unterhaltung, Teil 1', label: 'Fortsetzung!'}Endlich! Clara hat ihr Ziel erreicht. Ganz alleine hat sie das Labyrinth des Grauens durchwandert, zahlreiche Gefahren überwunden und sich niemals von den Tricks des Schöpfers täuschen lassen. Und hier liegt es also tatsächlich verborgen, das sagenumwobene Geheimquartier von Graf Kürbis. Irgendwie ähnelt es… nein, das kann nicht sein… etwa… einem Labor? Dieser gigantische Raum wirkt in jenem Komplex von Tunneln aus mittelalterlich anmutenden Gemäuern so dermaßen fehl am Platze, dass Clara vor geradezu ehrfürchtiger Verwunderung die Gesichtszüge ins Nirgendwo entgleiten. Vollkommen sterile, hellblaue Wände und Böden, eine elektronische Stromversorgung, und klinisch wirkende Vitrinenschränke… Aber Moment, was ist DAS? meine Güte!!! Es sind PUPPEN. Hunderte von Puppen. Tausende von Puppen. WUNDERSCHÖNE Puppen. Die Vitrinen sind gefüllt mit Träumen kleiner Mädchen. Was zur Hölle geht hier vor sich?
{link to: 'Ein Showdown?', label: 'Fortsetzung!'}Graf Kürbis: **Erzähl keinen Quatsch, Kind! Niemand kennt mich persönlich, niemand weiß von meinen Projekten! Warum sollten so viele Leute nach mir suchen? Ohnehin habe ich niemandem etwas getan.**
Wie lautet deine Antwort, Clara?
{link to: 'Unterhaltung über Puppen, Auswahl 1', label: 'Aber du hast meine liebe Sophia-Luna gestohlen… und vermutlich sind diese Vitrinen gefüllt mit Puppen, die du kleinen Mädchen entrissen hast.'}
{link to: 'Unterhaltung über Puppen, Auswahl 2', label: 'Aber du führst illegale Experimente an Puppen durch.'}
{reveal link: 'Ich habe absolut keine Ahnung, was du hier tust… aber sehr wahrscheinlich wirst du irgendwelche Dämonen beschwören, um die Welt in eine ewige Finsternis zu versetzen?', text: 'Graf Kürbis: **Ach, will ich das? Komm schon, Kind! Sieh dich dort draußen doch mal um! Brauchen wir wirklich NOCH MEHR Finsternis? Die finsteren Mächte arbeiten doch längst daran, unser irdisches Paradies ins Verderben zu stürzen. Die brauchen meine Unterstützung nicht. Und überhaupt würde ich diese bösen Menschen niemals unterstützen wollen.**'}Graf Kürbis: **Ja, du hast Recht. Ich habe sie gestohlen. Und ich werde weiterhin Puppen stehlen. Weil ich all diese Puppen liebe und verehre. Und nirgendwo sind sie so sicher vor dem Übel dieser Welt, drohenden atomaren Katastrophen oder Bombeneinschlägen, wie tief unter der Erde hinter unzerstörbarem Vitrinenglas.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{link to: 'Was ist mit Sophia-Luna?', label: 'Und DESHALB hast du sie gestohlen? Weil sie hier unten sicher sind?'}Graf Kürbis: **Illegale Experimente? An PUPPEN? Das ist doch absurd. Ja, ich führe Experimente durch… an einem Meteoriten, der vor genau zwanzig Jahren auf dem Grundstück unserer Familienvilla eingeschlagen war. Er trägt Geheimnisse in sich, die ich bislang nicht enträtseln konnte. Momentan untersuche ich einige Proben, die ich aus seinem Gestein gewonnen habe… und das nicht zum ersten Mal. Ich hoffe, dass ich eines Tages neue Erkenntnisse erlangen werde.**
Clara: **Und die Puppen? Was tust du mit all diesen Puppen?**
Graf Kürbis: **SIE VEREHREN! Ich liebe meine Puppen. Niemals würde ich einer von ihnen ein Haar krümmen. Und nirgendwo sind sie so sicher vor dem Übel dieser Welt, drohenden atomaren Katastrophen oder Bombeneinschlägen, wie tief unter der Erde hinter unzerstörbarem Vitrinenglas.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{link to: 'Was ist mit Sophia-Luna?', label: 'Und DESHALB hast du sie gestohlen? Weil sie hier unten sicher sind?'}Graf Kürbis: **Deine Sophia-Luna ist eine solch wunderbare Puppe. Sie ist nicht besonders modisch eingekleidet, aber dennoch elegant. Und du hast gut auf sie geachtet, um ihren jugendlichen Teint zu wahren. Ihre Haare sind gut gepflegt. Ich sah sie auf deinem InstaKram-Account, und wusste sogleich, dass ich mich ihrer annehmen und sie fortan vor äußeren Einflüssen schützen muss. Du wirst sie dort oben nicht ewig beschützen können! Doch ich sehe darin meine wichtigste Mission auf Erden. Als kleiner Junge wurde mir nämlich verboten, mit Puppen zu spielen. Meine Eltern meinten, ich würde mich lächerlich machen. Nur Mädchen durften Püppchen sammeln und mit ihnen spielen.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Das verstehe ich gut. Es ist nicht fair. Auch Jungs sollten mit Puppen spielen dürfen.', text: 'Graf Kürbis: **Danke für dein Mitleid, Mädchen! Aber ist es zu spät. Ich hatte eine einsame Kindheit, weil keine einzige Puppe an meiner Seite weilte.**'}
{link to: 'Überzeuge Graf Kürbis!', label: 'Ich verstehe dich. Aber trotzdem gehört Sophia-Luna zu mir.'}Graf Kürbis: **Ich fürchte, du bist umsonst gekommen. Sophia-Luna gehört nun zu mir. Ebenso wie 3.548 weitere Puppen.**
Clara begutachtet die Vitrinen, blickt nachdenklich in die zahlreichen Puppengesichter, und entdeckt schließlich auch ihre Sophia-Luna. Sie blickt so unglücklich drein. Was wirst du tun, Clara?
{reveal link: 'Antwort: Aber sie werden von dir in Gefängnissen gehalten. Du nimmst sie niemals aus ihren Vitrinen, um mit ihnen zu spielen. Warum holst du nicht nach, was du als Junge verpasst hast, aber mit selbst gekauften Puppen?', text: 'Graf Kürbis: **Das ist nicht ganz richtig. Ich unterhalte mich mit jeder einzelnen von ihnen. Tag für Tag. Und ich arbeite noch daran, ihre Vitrinen hübscher und gemütlicher zu gestalten. Dies soll mein nächstes großes Projekt werden.**'}
{link to: 'Friedliches Abkommen', label: 'Antwort: Aber Sophia-Luna vermisst mich. Sieh sie dir an!'}
{link to: 'Weg der Gewalt', label: 'Genug ist genug! Greifen wir Graf Kürbis mit dem Pfefferspray an!'}Graf Kürbis begibt sich nun auch zu Sophia-Lunas Vitrine, und versucht die Mimik der Puppe zu lesen. Niemand spricht mehr, und Clara beobachtet lediglich den erwachsenen Wissenschaftler, der von so viel Liebe und Empathie beseelt scheint. Sie vernimmt, wie eine Träne über seine linke Wange rinnt. Das Labor ist nun von einem Schweigen erfüllt, das weit mehr als Worte zu sagen vermag.
{link to: 'Umarmung', label: 'Vielleicht braucht Graf Kürbis eine Umarmung?'}Claras Geduld ist aufgebraucht. Dieser Mann scheint unbelehrbar zu sein. Zielstrebig läuft sie auf den Wissenschaftler zu, zerrt eilig das Pfefferspray… Pardon: Wildschwein-Abwehrspray, aus ihrer Tasche, und fuchtelt wild damit durch die warme Laborluft, bis sie schließlich erfolgreich den Auslöser betätigt hat. Graf Kürbis stößt einen ohrenbetäubenden Schrei aus und bedeckt seine schmerzenden Augen mit beiden Händen. Doch Clara bleibt keine Zeit für Mitleid. Panisch versucht sie, die Vitrine zu öffnen, die fest verschlossen zu sein scheint.
Graf Kürbis: **DIE SCHLÜSSELKARTE! BITTE LASS MIR WENIGSTENS DIE SCHLÜSSELKARTE!**
Dann dämmert es Clara. Er benötigt die Schlüsselkarte, um die Vitrinenfächer kollektiv entriegeln und die Puppen befreien zu können. Clara hastet zur großen Maschine abseits der Vitrinenschränke, und führt die Schlüsselkarte in den Eingabeschlitz ein. Mit einem Schlag öffnen sich sämtliche Vitrinenfächer automatisch.
{link to: 'Rücksichtslose Rettung', label: 'Fortsetzung!'}Ohne Vorwarnung schließt Clara den erwachsenen Wissenschaftler in ihre Arme. Dieser erwidert die Umarmung des kleinen Mädchens, welches ihm bloß bis zur Brust reicht. Es scheint, als würde er ein empfindliches Püppchen umarmen, doch tatsächlich handelt es sich um ein lebendiges Menschenkind.
Graf Kürbis (flüsternd): **Gib gut auf unsere Sophia-Luna acht! Wir müssen unsere Puppen beschützen.**
Daraufhin löst er sich aus der Umarmung und signalisiert Clara, dass er die Schlüsselkarte aus seiner Manteltasche benötigt. Clara händigt sie ihm aus. Der Graf läuft zur großen Maschine abseits der Vitrinenschränke und steckt die Schlüsselkarte in einen Eingabeschlitz. Schlagartig öffnen sich sämtliche Vitrinenfächer automatisch. Clara ergreift ihre Puppe, drückt sie glücklich an sich, und bedankt sich ein letztes Mal beim Grafen, um dann allmählich aufzubrechen.
{link to: 'Eine Abkürzung?', label: 'Fortsetzung!'}<i>Dieses Spiel ist all den Puppenmüttern, Puppenvätern, Puppengeschwistern, Puppensammler*.innen und Puppenschöpfer*.innen gewidmet, die diese Welt zu einem besseren Ort machen. #Puppenliebe kennt kein Geschlecht!</i> Topsy-Sophia Schmitt, 2024.
{embed image: 'images/happyhalloween.jpg'}Graf Kürbis: **Es gibt eine Abkürzung durch das Labyrinth. Es ist ein einfacher Tunnel ohne Abzweigungen, absolut frei von Hindernissen oder Gefahren. Du musst nur durch die Tür gehen, die als Notausgang ausgewiesen ist. Du wirst ganz schnell zum Raum unter der Gruft gelangen.**
{link to: 'ENDE', label: 'Frei von Hindernissen oder Gefahren? Das klingt ja beinahe langweilig… nach all dem, was bereits hinter uns liegt.'}Graf Kürbis: **BITTE!!! DIE SCHLÜSSELKARTE… UND DIE PUPPEN… NIMM SOPHIA-LUNA UND GEH, ABER NIMM NICHT MEIN GESAMTES GLÜCK VON MIR FORT!**
Clara ergreift ihre Puppe und drückt sie glücklich an sich. Schließlich wirft sie einen letzten mitleidigen Blick auf den schmerzgeplagten Wissenschaftler, verlässt den Raum dann aber flugs durch eine Tür, welche als Notausgang ausgeschildert ist. Endlich sind Sophia-Luna und Clara wieder vereint. Clara hat kein Interesse an der blöden Schlüsselkarte. Und die anderen Puppen kann sie ohnehin nicht retten. Gewiss wird Graf Kürbis gut auf sie aufpassen.
{link to: 'ENDE', label: 'Dies war ein ebenso stürmischer wie dramatischer Abgang, aber welche Alternative wäre uns denn schon geblieben?'}
<i>(Finde es doch heraus und spiele erneut!)</i>Doch was erblicken Claras Augen dort? Ein niedliches braunes Pony, dessen lange blonde Mähne beinahe die liebreizend-schüchternen Äuglein verdeckt, steht wahrhaftig vor ihr. Zwischen den beiden befindet sich lediglich ein Holzzaun, an dem ein Schild mit der Aufschrift "Ponyhof" angebracht wurde. Clara fühlt sich urplötzlich, als hätte sie den Weg ins Paradies gefunden. Obgleich jener Raum noch immer karg anmutet, steht das Pony tatsächlich auf einer Wiesenfläche, die nur innerhalb des Zaunes besteht. Auch ein Haufen aus frisch duftendem Heu ist dem Pferd vergönnt. Ein Gang verläuft nach Westen.
{reveal link: 'Streicheln wir doch erstmal das liebe Pony!', text: '**Clara streichelt dem süßen Pony sanft über den Kopf. Das Pony scheint Claras liebevolle Zuwendung zu genießen. (Hm... hast du etwa erwartet, dass sich das Pony in ein zähnefletschendes Ungeheuer verwandeln würde? Gönnen wir Clara doch etwas Frieden, bevor es wahrlich unheimlich werden könnte!)**'}
{link to: 'Drei Kürbisse', label: 'Wir dürfen nicht zu viel Zeit verlieren. Folgen wir also dem Gang!'}Allmählich steigert sich Claras Unbehagen, denn der nächste Raum ist von einer erbarmungslosen Düsternis durchdrungen. Da die Fackeln entweder erloschen oder gar nicht vorhanden sind, lassen sich zunächst keine Ausgänge erkennen. Die einzige Lichtquelle befindet sich im Mittelpunkt des Raumes. Drei nebeneinander platzierte Kürbislaternen, gewohnt schelmisch grinsend, spenden Clara einen kaum besinnlichen Kerzenlichterschein. Plötzlich erhebt sich ein Kürbis in die Höhe, und bringt schließlich, in der Schwebe verharrend, eine feurig glimmende Perle unter sich zum Vorschein. Kurz darauf sinkt die gespenstische Laterne wieder hinab, bedeckt das Schmuckstück und rutscht anschließend über den staubigen Boden. Auf diese Weise scheinen die Kürbisse untereinander die Plätze zu tauschen, und zwar immer und immer wieder.
{link to: 'Kürbisspiel', label: 'Fortsetzung!'}Chapeau! Dort lag die Perle tatsächlich verborgen. Clara lässt sich nicht so einfach täuschen. Sie nimmt das Prachtstück an sich, springt dann aber hastig einen Schritt zur Seite, da sich vor dem Kürbis eine Bodenklappe öffnet. Darunter kommt eine steinerne Treppe zum Vorschein. Clara steigt mutig hinab und begibt sich somit noch tiefer in den Untergrund.
{link to: 'Zitterndes Gemäuer', label: 'Fortsetzung!'}Leider hat Clara sich von ihren Schwindelgefühlen beirren lassen. Unter diesem Kürbis war keine Perle verborgen. Stattdessen entzündet sich eine Fackel an der Mauer im Osten quasi von selbst und gibt einen Durchgang frei. Rasch huscht Clara hindurch.
{link to: 'Raum der Illusionen, Teil 1', label: 'Fortsetzung!'}So bewegt sich der Kürbis aus der Mitte, unter dem sich die Perle verbarg, nach **links - rechts - rechts - links - links - rechts - links - rechts - links - rechts - rechts - links - rechts**. Als die Kürbisse zum Stillstand gelangen, muss Clara sich zunächst von ihren Schwindelgefühlen erholen. Ist dies etwa ein klassisches Perlenspiel? Wo aber befindet sich diese verdammte Perle nun?
{link to: 'Falscher Kürbis', label: 'Werfen wir einen Blick unter den LINKEN Kürbis!'}
{link to: 'Falscher Kürbis', label: 'Nein, es ist sicher der MITTLERE Kürbis!'}
{link to: 'Richtiger Kürbis', label: 'Es MUSS einfach der RECHTE Kürbis sein!'}So erreicht sie einen unheimlichen Raum, der nur vom schwachen Licht einer einzelnen Fackel beleuchtet wird. Doch die Mauersteine zittern regelrecht. Es scheint, als würde jedem Stein eine ruhelose Seele innewohnen, die sich vor der drohender Finsternis ängstigt. Oder vielleicht sogar vor dem Licht? Clara kann keinen weiteren Ausgang erkennen.
{reveal link: 'Singen wir den Mauersteinen ein beruhigendes Liedchen!', text: 'Clara (singt): **Werden die Minuten auch wie Schnecken gehn, treffen wir sie nie mehr nirgendwo... niemals können wir Vergangnes wiedersehn, besseres liegt vor uns sowieso... Der blaue Wagen rollt... gute Fahrt, gute Fahrt... den weiten Weg dahin zum Horizont... fröhlich kann ein Jeder sein... fröhlich sein, fröhlich sein... weil das Schönere ja ganz bestimmt noch kommt.** Ein schönes Lied, gewiss eine gute Wahl, doch die Mauersteine zittern leider noch immer.'}
{link to: 'Fackel erlischt', label: 'Pusten wir die Fackel aus!'}Clara nimmt all ihren Mut zusammen und bringt den Feuerfunken, der sich eine Flamme schimpft, mit ihrem Atem zum Erlöschen. Kaum steht sie im Dunkeln, spürt sie zudem, wie sich alles um sie herum beruhigt. Die Mauersteine sind vollends besänftigt, sie zittern nicht mehr. Ihr Leben scheint ebenso erloschen wie das Licht der Fackel. Dann vernimmt Clara, wie sich am hinteren Ende des Raumes ein Geheimgang öffnet. Sie lässt sich von dem lauten Geräusch durch die tiefschwarze Finsternis leiten, um den jüngst entdeckten Durchgang zu betreten.
{link to: 'Eine Brise', label: 'Fortsetzung!'}Der nächste Raum bringt sogleich neues Unheil: Eine eiskalte Brise von gespenstischem Wesen umschwirrt Claras Leib wie ein Schwarm lästiger Moskitos, um anschließend im Gemäuer zu verschwinden, und als gewachsener Wind zurückzukehren. Wieder und wieder schweift dieser durch jene von Fäulnis durchdrungene Luft, dreht einige Pirouetten um Claras Körper und bringt sie auf diese Weise zum Schlottern.
Clara: **Hör auf, Wind!**
Wind: **Schweig still, Kind!**
{link to: 'Dialog in Versen, Teil 1', label: 'Fortsetzung!'}Hat Clara das richtig vernommen? Spricht der gruselig verspielte Wind etwa zu ihr?
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Bist du eine verlorene Seele?', text: 'Wind: **Verfroren sei deine dreiste Kehle!**'}
{reveal link: 'Sag schon, Wind, wie lautet dein Begehr?', text: 'Wind: **Ich tobe gern über dem Nebelmeer.**'}
{link to: 'Dialog in Versen, Teil 2', label: 'Was treibt ein Plagegeist wie du im Labyrinth?'}Wind: **Einst war ich ein Feenkind namens Elise.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{link to: 'Dialog in Versen, Teil 4', label: 'Wer hat dir des Windes Gestalt gegeben?'}
{reveal link: 'Kleine Fee, du fällst mir zur Last.', text: 'Wind: **Bleib lieber verspielt und vergiss deine Hast!**'}
{reveal link: 'Was treibt eine Fee in Gruselgemäuern?', text: 'Wind: **Es erfreut mich, den Grusel zu befeuern.**'}Wind: **Bin gerne dort, wo andre Kinder sind.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Nirgendwo sind hier Kinder, mich ausgenommen.', text: 'Wind: **Doch ich hab ihre zarten Stimmchen vernommen.**'}
{link to: 'Dialog in Versen, Teil 3', label: 'Du bist bloß ein Kind in Gestalt einer Brise?'}
{reveal link: 'Warum bist du nahbar und doch bitterkalt?', text: 'Wind: **Weil mein Flüstern stets eisig widerhallt.**'}Wind: **Eine Fee wird stets zum Winde hin streben.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Ein unnützer Wind möchte niemand sein.', text: 'Wind: **Verhalte dich nicht wie ein taktloses Schwein!**'}
{link to: 'Dialog in Versen, Teil 5', label: 'Warum flunkerst du? Was ist geschehen?'}Wind: **Ich wollte um Vergebung nicht flehen... nach unsrem kleinen Feenmädchenstreich... der Ärger entfachte im magischen Reich... so wurde ich zu den Winden verbannt... streif' einsam seither über See und Land.**
Clara vernimmt ein wimmerndes Klagen in Elises Stimme. Können Winde weinen?
Wind: **Bloß eine Perle von strahlender Kraft... hat solche Magie je dahingerafft... in jenem Irrgarten scheint sie verborgen... doch geh ruhig, es sind ja nicht deine Sorgen.**
Elise, das himmlische Feenkind, braust nunmehr schweigsam durch den Raum, und lässt Clara endlich ihrer Wege ziehen. Den einzigen Ausgang hat unsere Heldin bereits erspäht.
{link to: 'Dialog in Versen, Teil 6', label: 'Wir haben doch eine Perle im Gepäck. Vielleicht kann sie Elise retten?'}
{link to: 'Kasperle-Theater, Teil 1', label: 'Verlassen wir schnell diesen Raum, bevor Elise wieder aufdringlich wird!'}Clara zieht die glänzende Perle aus ihrer Tasche, um Elise das wundersame Fundstück zu präsentieren. Binnen weniger Sekunden verschwindet der verspielte Wind im Innern des Schmuckstückes, welches Clara nun vor Schreck zu Boden fallen lässt. Dort verwandelt sich die Perle in ein menschenartiges Geschöpf. Clara steht einem freundlichen kleines Feenmädchen mit langen blonden Haaren gegenüber, das einen Tulpenkranz auf ihrem Köpfchen und seidene Flügel von violetter Farbenpracht am Rücken trägt.
Elise: **Du bist so lieb. Ich danke dir! Jetzt muss ich niemals wieder in Versen flüstern und ziellos durch die Lüfte schwirren. Künftig fliege ich nur noch zum Vergnügen. Leider werde ich im Feenreich nicht mehr willkommen sein. Aber wer braucht diese Feen schon?**
Glücklich flattert Elise davon. Sie scheint den Ausgang zur Gruft aufzusuchen. Nun hat Clara schon ganz unverhofft einer lieben Person zu neuer Freiheit verholfen. Gewiss wird es ihr auch gelingen, Sophia-Luna zu befreien. {link to: 'Kasperle-Theater, Teil 1', label: 'Schnell verlässt sie den Raum, um ihre Mission fortzusetzen.'}Wind: **Einst war ich ein Feenkind namens Elise.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{link to: 'Dialog in Versen, Teil 44', label: 'Wer hat dir des Windes Gestalt gegeben?'}
{reveal link: 'Kleine Fee, du fällst mir zur Last.', text: 'Wind: **Bleib lieber verspielt und vergiss deine Hast!**'}
{reveal link: 'Was treibt eine Fee in Gruselgemäuern?', text: 'Wind: **Es erfreut mich, den Grusel zu befeuern.**'}Wind: **Eine Fee wird stets zum Winde hin streben.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Ein unnützer Wind möchte niemand sein.', text: 'Wind: **Verhalte dich nicht wie ein taktloses Schwein!**'}
{link to: 'Dialog in Versen, Teil 55', label: 'Warum flunkerst du? Was ist geschehen?'}Wind: **Ich wollte um Vergebung nicht flehen... nach unsrem kleinen Feenmädchenstreich... der Ärger entfachte im magischen Reich... so wurde ich zu den Winden verbannt... streif' einsam seither über See und Land.**
Clara vernimmt ein wimmerndes Klagen in Elises Stimme. Können Winde weinen?
Wind: **Bloß eine Perle von strahlender Kraft... hat solche Magie je dahingerafft... in jenem Irrgarten scheint sie verborgen... doch geh ruhig, es sind ja nicht deine Sorgen.**
Elise, das himmlische Feenkind, braust nunmehr schweigsam durch den Raum, und lässt Clara endlich ihrer Wege ziehen. Den einzigen Ausgang hat unsere Heldin bereits erspäht.
{link to: 'Kammer mit Kapsel, Teil 1', label: 'Wir können ihr ohnehin nicht helfen. Verlassen wir also schnell diesen Raum, bevor Elise wieder aufdringlich wird!'}Wind: **Bin gerne dort, wo andre Kinder sind.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Nirgendwo sind hier Kinder, mich ausgenommen.', text: 'Wind: **Doch ich hab ihre zarten Stimmchen vernommen.**'}
{link to: 'Dialog in Versen, Teil 33', label: 'Du bist bloß ein Kind in Gestalt einer Brise?'}
{reveal link: 'Warum bist du nahbar und doch bitterkalt?', text: 'Wind: **Weil mein Flüstern stets eisig widerhallt.**'}Hat Clara das richtig vernommen? Spricht der gruselig verspielte Wind etwa zu ihr?
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Bist du eine verlorene Seele?', text: 'Wind: **Verfroren sei deine dreiste Kehle!**'}
{reveal link: 'Sag schon, Wind, wie lautet dein Begehr?', text: 'Wind: **Ich tobe gern über dem Nebelmeer.**'}
{link to: 'Dialog in Versen, Teil 22', label: 'Was treibt ein Plagegeist wie du im Labyrinth?'}Der nächste Raum bringt sogleich neues Unheil: Eine eiskalte Brise von gespenstischem Wesen umschwirrt Claras Leib wie ein Schwarm lästiger Moskitos, um anschließend im Gemäuer zu verschwinden, und als gewachsener Wind zurückzukehren. Wieder und wieder schweift dieser durch jene von Fäulnis durchdrungene Luft, dreht einige Pirouetten um Claras Körper und bringt sie auf diese Weise zum Schlottern.
Clara: **Hör auf, Wind!**
Wind: **Schweig still, Kind!**
{link to: 'Dialog in Versen, Teil 11', label: 'Fortsetzung!'}Die Katze wirkt plötzlich weniger zufrieden. Womöglich ist Clara aus dem „Rhythmus“ geraten.
{link to: 'Eine schwarze Katze, Teil 2', label: 'Streicheln wir der Katze zärtlich das Köpfchen!'}
{reveal link: 'Streicheln wir der Katze sanft über den Rücken!', text: '**Sie mag das zwar, scheint aber gerade andere Vorlieben zu hegen.**'}
{reveal link: 'Kraulen wir der Katze die Öhrchen!', text: '**Es scheint ihr zu gefallen, haut sie aber wohl nicht um.**'}
{reveal link: 'Kraulen wir der Katze das Kinn!', text: '**Das schätzt sie wirklich, aber der Zeitpunkt scheint falsch gewählt zu sein.**'}
{reveal link: 'Lesen wir doch noch einmal die Notiz!', text: '**Der Kopfknochen hängt am Kinnknochen... der Kinnknochen hängt am Ohrknochen... der Ohrknochen hängt am Rückenknochen.**'}Die schwarze Katze scheint das echt zu genießen. Doch was nun?
{link to: 'Eine schwarze Katze, Reset', label: 'Streicheln wir der Katze zärtlich das Köpfchen!'}
{link to: 'Eine schwarze Katze, Reset', label: 'Streicheln wir der Katze sanft über den Rücken!'}
{link to: 'Eine schwarze Katze, Reset', label: 'Kraulen wir der Katze die Öhrchen!'}
{link to: 'Eine schwarze Katze, Teil 3', label: 'Kraulen wir der Katze das Kinn!'}
{reveal link: 'Lesen wir doch noch einmal die Notiz!', text: '**Der Kopfknochen hängt am Kinnknochen... der Kinnknochen hängt am Ohrknochen... der Ohrknochen hängt am Rückenknochen.**'}Oh, die Katze schnurrt überglücklich. Doch was jetzt?
{link to: 'Eine schwarze Katze, Reset', label: 'Streicheln wir der Katze zärtlich das Köpfchen!'}
{link to: 'Eine schwarze Katze, Reset', label: 'Streicheln wir der Katze sanft über den Rücken!'}
{link to: 'Eine schwarze Katze, Teil 4', label: 'Kraulen wir der Katze die Öhrchen!'}
{link to: 'Eine schwarze Katze, Reset', label: 'Kraulen wir der Katze das Kinn!'}
{reveal link: 'Lesen wir doch noch einmal die Notiz!', text: '**Der Kopfknochen hängt am Kinnknochen... der Kinnknochen hängt am Ohrknochen... der Ohrknochen hängt am Rückenknochen.**'}Clara scheint allmählich das Vertrauen der Katze zu gewinnen. Weiter so!
{link to: 'Eine schwarze Katze, Reset', label: 'Streicheln wir der Katze zärtlich das Köpfchen!'}
{link to: 'Eine schwarze Katze, Teil 5', label: 'Streicheln wir der Katze sanft über den Rücken!'}
{link to: 'Eine schwarze Katze, Reset', label: 'Kraulen wir der Katze die Öhrchen!'}
{link to: 'Eine schwarze Katze, Reset', label: 'Kraulen wir der Katze das Kinn!'}
{reveal link: 'Lesen wir doch noch einmal die Notiz!', text: '**Der Kopfknochen hängt am Kinnknochen... der Kinnknochen hängt am Ohrknochen... der Ohrknochen hängt am Rückenknochen.**'}Flugs springt die Katze dem kleinen Mädchen, das schier ergeben vor ihr niederkniet, auf den Schoß. Clara streichelt dem Tigerchen für mehrere Minuten über Kopf und Rücken, krault es hinter den Öhrchen oder unter dem Kinn, und die Harmonie zwischen den beiden scheint stimmig. Nach einer Weile jedoch huscht ihr neuer Freund davon und verschwindet im Durchgang gen Westen.
{link to: 'Die Metalltür, Teil 1', label: 'Folgen wir der schwarzen Katze! (Und nicht dem weißen Kaninchen!)'}Nun geschieht alles ganz schnell: Die schwarze Katze führt Clara durch zwölf weitere Räume und wählt die entsprechenden Abzweigungen keineswegs willkürlich aus. Vielmehr scheint sie genau zu wissen, wonach Clara sucht, und wo sie es finden wird. Schlussendlich stehen die Katze und das Menschenkind vor einer soliden wie einbruchsicheren Metalltür, die natürlich verschlossen ist… wie könnte es wohl auch anders sein?
{link to: 'Die Metalltür, Teil 2', label: 'Fortsetzung!'}Die Metalltür springt auf. Die Katze hat Clara tatsächlich jene Zauberformel verraten, welche das wohl letzte große Hindernis beseitigt… wenngleich es zwischen den beiden zunächst ein leichtes Verständnisproblem gegeben hat.
Clara: **Danke dir, Kätzchen! Du hast so viel für mich getan… und für Sophia-Luna. Sophia-Luna wird dir ewig dankbar sein.**
Mit einem zärtlichen Schnurren schmiegt sich die Katze dicht an Claras Beine. Gerade möchte sich das Mädchen zu dem flauschigen Geschöpf herunterbeugen, um es nochmal liebevoll zu streicheln, doch da verschwindet dieses auch schon wieder in den Tiefen des Labyrinths. Beinahe wehmutsvoll blickt Clara ihrem neuen Freund nach. Nun jedoch gilt es, eine Mission zu vollenden.
{link to: 'Labor von Graf Kürbis', label: 'Betreten wir also diese verdammte Tür!'}Clara untersucht die Tür aus der Nähe, sucht nach Schlupflöchern, einem offenen Spalt oder gar einer Katzenklappe. Alles scheint vergeblich… bis die Katze plötzlich beginnt, in unartikulierten, leicht schrillen Tönen zu singen: **ÄSCHEEDÄSCHEE.**
Der Gesang der Katze stellt Clara vor ein neues Rätsel. Ist das kleine Geschöpf etwa bestrebt, mit menschlicher Sprache die Tür zu öffnen? Kennt es das Codewort und kann es bloß nicht verständlich artikulieren? Clara muss selbst versuchen, das Codewort zu rekonstruieren.
Wie lautet das Codewort?
{reveal link: 'ÄSCHEEDÄSCHEE.', text: '**Nun klingt Clara genau wie die Katze. Das bewirkt leider nichts.**'}
{reveal link: 'ESE-DESE.', text: '**Die Metalltür reagiert leider nicht.**'}
{link to: 'Die Metalltür, Teil 3', label: 'ECED.'}
{reveal link: 'Das klappt so nicht.', text: '**Nein, das tut es wirklich nicht, denn die Tür zeigt keine Reaktion.**'}Der nächste Raum verfügt über vier Ausgänge. Aber dies scheint plötzlich belanglos, als Clara erkennt, dass eine tiefschwarze Katze im schwachen Licht vor ihr am Boden sitzt und leise schnurrt. Am liebsten würde Clara das Kätzchen samt Sophia-Luna aus diesem fürchterlichen Labyrinth fortschaffen und mit nachhause nehmen. Außerdem fällt Clara eine Notiz auf, die an der westlichen Mauer klebt. Darauf stehen einige kryptische Worte geschrieben, die scheinbar überhaupt keinen Sinn ergeben: **Der Kopfknochen hängt am Kinnknochen... der Kinnknochen hängt am Ohrknochen... der Ohrknochen hängt am Rückenknochen.** Unsere Heldin fühlt sich leicht überfordert. Was soll sie bloß tun?
{link to: 'Eine schwarze Katze, Teil 2', label: 'Streicheln wir der Katze zärtlich das Köpfchen!'}
{reveal link: 'Streicheln wir der Katze sanft über den Rücken!', text: '**Sie mag das zwar, scheint aber gerade andere Vorlieben zu hegen.**'}
{reveal link: 'Kraulen wir der Katze die Öhrchen!', text: '**Es scheint ihr zu gefallen, haut sie aber wohl nicht um.**'}
{reveal link: 'Kraulen wir der Katze das Kinn!', text: '**Das schätzt sie wirklich, aber der Zeitpunkt scheint falsch gewählt zu sein.**'}Clara gelangt in einen kargen, von Fackeln schwach beleuchteten Raum, der über insgesamt vier Ausgänge verfügt. Ihr bleibt also die Qual der Wahl, sowie das Gefühl, sich wahrlich in einem Labyrinth zu befinden. Ob das aber so beruhigend ist?
{link to: 'Raum der Illusionen, Teil 2', label: 'Gehen wir nach Norden!'}
{link to: 'Raum der Illusionen, Teil 2', label: 'Gehen wir nach Süden!'}
{link to: 'Raum der Illusionen, Teil 2', label: 'Gehen wir nach Osten!'}Sobald sich Clara auf den gewählten Ausgang zubewegt, entpuppt dieser sich als Halluzination. Sie steht nun vor einer verschlossenen Mauer. Daraufhin blickt sie panisch um sich und kann vor Beklemmung kaum mehr ihren Atem spüren: Sämtliche Ausgänge sind verschwunden, als hätten sie niemals existiert. Nicht einmal der Durchgang, durch den sie soeben in jenen Raum eingetreten ist, scheint ihr geblieben zu sein. Ist Clara in eine Falle geraten?
Stimme: **Hey du! Jetzt bekomm mal keine Panik, ja? Tu mir das nicht an! Mit panischen Menschen kann ich so gar nicht umgehen. Die sind mir zu hibbelig.**
Clara dreht sich um und dann erblickt sie das haarige Geschöpf: Es handelt sich um eine Grammostola rosea, auch Rote Chile-Vogelspinne genannt. Aber hat sie tatsächlich zu Clara gesprochen? Clara kniet sich vorsichtig zu dem sanften Wesen hinunter.
{link to: 'Raum der Illusionen, Teil 3', label: 'Fortsetzung!'}Spinne: **Du guckst ja, als hättest du ein Gespenst gesehen, kleine Lady. Ich bin nur eine Spinne, flockig flauschig und immer voll lässig. Kannst meine BFF fragen, wenn du mir nicht glaubst. Falls du sie siehst. Ist mir seit Tagen nicht mehr ins Sichtfeld geslidet, die untreue Seele. Will nicht hoffen, dass irgendein Trottel auf sie drauf getrampelt ist... oder eine Trotteline. Sag mal, hast du zufällig eine Grille im Täschchen? Bisschen arg wenig Fauna hier unten.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Tut mir leid, aber meine Grillen stecken wohl in der anderen Jacke.', text: 'Spinne: **Wie willst du denn hier unten überleben? Du brauchst was auf die Rippen, kleine Lady! Sonst brichst du uns noch zusammen.**'}
{reveal link: 'Warum genau kannst du eigentlich sprechen?', text: 'Spinne: **Warum kannst DU sprechen? Ich hab eben ein lockeres Mundwerk. Und Spinnen tratschen eh gerne. Vielleicht versteht ihr Menschies uns sonst einfach nicht. Weil ihr keinen Bock habt, genau hinzuhören. Wir sind doch nur niedere Kreaturen für euch. Nehmt uns mal richtig wahr! Dann könnt ihr auch Buchstabensalat mit uns austauschen.**'}
{link to: 'Raum der Illusionen, Teil 4', label: 'Kannst du mir helfen, diesem Raum zu entkommen, liebe Spinne?'}Spinne: **Ach Süße, geh doch einfach durch die Tür! Das tut ihr Menschies doch ständig. Ihr habt doch einen regelrechten Türenzwang. Überall müssen Türen eingebaut sein, als gäbe es nichts Wichtigeres.**
Clara: **Ich sehe aber keine Tür. Vorher sah ich Durchgänge zu anderen Räumen, doch jetzt sind sie spurlos verschwunden.**
Spinne: **Klar, weil du sie dir nur vorgestellt hattest. Das waren Wunschträume, kleine Lady! Streng mal dein Imaginationszentrum an, dann klappt das auch nochmal! Und sei nicht so hibbelig! Ich hab es dir gesagt. Das macht die Aura im Raum kaputt, so funktioniert das nicht.**
{reveal link: 'Streicheln wir doch mal die Spinne!', text: 'Spinne: **Hey, danke! Bin hier unten schon lange nicht mehr gestreichelt worden. Gefällt dir, dass ich so flauschig bin, was?**'}
{link to: 'Raum der Illusionen, Teil 5', label: 'Stellen wir uns eine wunderschöne Tür vor!'}Es grenzt an ein Wunder: In der gegenüberliegenden Mauer erscheint nun eine bogenförmige Doppeltür in zärtlichem Rosa, die mit zwei goldenen Türklopfern in Katzengestalt versehen ist. Dieser Raum wird von den Mächten der Fantasie zusammengehalten. Womöglich war die Spinne letztlich auch nur Claras Vorstellungskraft entsprungen? Wer weiß das schon so genau? Doch das ist jetzt nicht wichtig, denn Clara hat eine Mission zu erledigen. Die Tür springt bereits zu beiden Seiten auf, als Clara sich darauf zubewegt.
Spinne: **Vergiss mich nicht, kleine Lady! Und falls du meine BFF siehst, dann richte ihr bitte liebe Grüße von mir aus! Sie soll doch bitte mal wieder auf einen Heuschreckentee vorbeikommen!**
Clara: **Das werde ich ganz bestimmt tun, liebe Spinne! Leb wohl!**
{link to: 'Ein Weihnachtsbaum', label: 'Fortsetzung!'}Hexe: **Nun ist es aber genug, mein Kind! Sieh hier! Es ist 12 Uhr mitternächtlich-universal-transatlantischer Zeit. Husch, husch, ab in die Heia mit dir!**
Clara erschrickt. Die Hexe hätte ihr beinahe das Gesicht mit ihrer riesigen Wanduhr zerdrückt. Dies ähnelt einem klassischen Jumpscare, nachdem das Mädchen soeben erst den Raum betreten hatte. Doch was noch verrückter ist: Jene schwarz verhüllte Dame, die einen spitzen Hut auf dem Haupt und eine Krähe auf der Schulter trägt, spricht mit der Stimme ihrer MUTTER.
{link to: 'Hexe auf 12 Uhr, Teil 2', label: 'Erstmal durchatmen!'}Hexe: **Sei schon brav, Clara! Sieh mich an! Sieh deine alte Mutter an! Willst so denn so enden wie ich? Als armseliges Wrack ohne Würde und Ansehen? Dann gehorche mir und geh ins Bettchen! Und irre nicht mutterseelenallein in unterirdischen Höhlenlabyrinthen herum. Damit beginnt es… später kommt dann der Alkohol… harter Alkohol… Whiskey, Grog, Romulanisches Ale… und bald darauf die ganz harten Drogen. Bleib doch anständig, Kind!**
{reveal link: 'Das ist voll gemein. Ich bin schon fast erwachsen und muss Verantwortung für Sophia-Luna übernehmen. Und woher kennst du überhaupt meinen Namen?', text: 'Hexe: **Ich kenne alle deine Namen, Kind! Die toten und die lebendigen Namen... jene, die ausgesprochen oder nicht ausgesprochen werden dürfen. Ich bin doch deine Mutter.**'}
{reveal link: 'Meine Mutter ist und war niemals ein Wrack. Nimm das zurück!', text: 'Hexe: **Sieh mich doch an, Kind! Ich bin mächtig abgestürzt. Du darfst niemals so enden wie ich.**'}
{link to: 'Hexe auf 12 Uhr, Teil 3', label: 'DU BIST NICHT MEINE MUTTER!!!'}Die Hexe stößt einen gellenden Schrei aus, als sie urplötzlich von einem erbarmungslosen Feuersturm heimgesucht und verschlungen wird. Binnen weniger Minuten sind die letzten Funken des Flammenmeeres in alle Winde verstreut und dem Labyrinth entronnen. Von der alten Dame scheint bloß noch ein Häufchen Asche geblieben zu sein. Offenbar hat Clara sie mit Worten geschlagen, vielleicht auch mit jugendlichem Zorn. Yeah!
{link to: 'Raum der Spinne, Teil 1', label: 'Tja, wir rocken dieses verdammte Labyrinth! Betreten wir einfach den nächsten Raum!'}So übel scheint es hier unten gar nicht zu sein: Inmitten des Raumes steht ein großer Korb, reich gefüllt mit süßen Leckereien. In eine Kürbislaterne, die gemeinsam mit fünf ihrer Artverwandten das einladende Fleckchen beleuchtet, wurden die Worte „Süßes oder Saures“ eingeschnitzt. Ein Ausgang führt gen Norden.
{reveal link: 'Ui, ein gigantischer Lolli! Da darf Clara doch mal zugreifen.', text: '**Kaum hat Clara sich den Lolli geschnappt, springt ihr ein Augapfel aus dem Korb entgegen, der vor ihren Füßen zum Stillstand gelangt. Die blutunterlaufende Pupille starrt das Mädchen vorwurfsvoll an, sodass ihm der Lutscher vor Schreck entgleitet und zu Boden fällt.**'}
{reveal link: 'Gönnen wir uns erstmal einen Sumpfling-Schokoriegel!', text: '**Rasch angelt Clara einen Sumpfling-Schokoriegel aus dem Korb und reißt gierig die Verpackung auf. Dann erkennt sie, dass die Schoki eine sumpfgrüne Färbung aufweist. Ihr Bedürfnis nach ausgefallenen Geschmackserlebnissen hält sich aber in Grenzen.**'}
{link to: 'Friedhof der Kuscheltiere, Teil 1', label: 'Bloß keine Ablenkung dulden! Huschen wir schnell durch den Durchgang!'}Kurzentschlossen schlüpft Clara aus ihren Sneakers und bereitet sich auf den Angriff vor. Zunächst wirft sie mit dem linken Schuh nach dem blauen Hasen. Dem Affen schleudert sie hingegen den rechten Schuh ins Gesicht, sodass dieser ebenso zu Boden sinkt. Damit hat Clara sich einen Fluchtweg geschaffen, der quer durch die Mitte des Raumes zu einem der verfügbaren Ausgänge führt. Bevor sie dorthin sprintet, zieht sie ihre Söckchen aus, um besser laufen zu können. Barfuß, aber immerhin lebendig, betritt sie den nächsten Raum.
{link to: 'Marshmallow-Mumie, Teil 1', label: 'Fortsetzung!'}Beinahe wäre Clara auf einen schiefen kleinen Grabstein getreten. Moment, ein Grabstein? Verwirrt lässt unsere junge Heldin ihre Blicke durch den Raum schweifen, der wahrhaftig einige winzige, doch unansehnliche Gräber beherbergt. Wer aber liegt dort unten vergraben? Doch nicht etwa… Clara wagt es sich kaum vorzustellen, doch könnte Graf Kürbis Sophia-Luna hier verbuddelt haben??? Die unangenehm schlammige Erde unter ihren Füßen reißt sie aus jenem schrecklichen Gedanken. Vielmehr ärgert sie sich nun darüber, zuvor keine Gummistiefel angezogen zu haben.
{link to: 'Friedhof der Kuscheltiere, Teil 2', label: 'Fortsetzung!'}Clara ist mit ihren wundervollen Sneakers tief im Matsch versunken, der ihr schon bis zu den Fußknöcheln reicht. Und als wäre dies nicht ohnehin schlimm genug, steigen plötzlich einige Plüschtiere aus ihren Gräbern empor. Nein, es sind zumindest keine Puppen, die gerade recht bedrohlich in Claras Richtung torkeln. Es handelt sich um einen pinken Teddybären, einen blauen Hasen, einen braunen Affen sowie ein violettes Einhorn… bloß nicht ganz so niedlich, wie man meinen könnte. Womöglich war ihnen keine schöne Kindheit vergönnt.
{reveal link: 'Warten wir einfach darauf, dass die Plüschtiere wieder in ihren Gräbern verschwinden!', text: '**Clara wartet eine Minute und noch eine Minute und noch eine Minute. Aber die Gefahr scheint nicht gebannt zu sein. Offenbar muss sie sich einen besseren Plan überlegen.**'}
{link to: 'Friedhof der Kuscheltiere, Teil 3', label: 'Werfen wir mit den verschlammten Sneakers nach den Plüschtier-Zombies!'}Kaum ist Clara einer Horde Plüschzombies entkommen, wird sie bereits mit der nächsten Gruselgestalt konfrontiert. Diese erscheint zunächst jedoch recht harmlos. Unbeschwert sitzt das halbmenschlich anmutende Geschöpf am knisternden Lagerfeuer und grillt Marshmallows. Zumindest ihre Statur wirkt noch menschlich, wenngleich ihr Körper komplett mit Leinenbinden umwickelt ist.
Mumie: **Sei willkommen, wertes Kind! Setze dich zu mir!**
{link to: 'Marshmallow-Mumie, Teil 2', label: 'Setzen wir uns auf den freien Holzscheit vor dem Lagerfeuer!'}
{link to: 'Hexe auf 12 Uhr, Teil 1', label: 'Flüchten wir lieber durch den nächsten (Not-)Ausgang in Sichtweite!'}Clara lässt sich auf dem freien Holzscheit nieder und sitzt somit der Mumie direkt gegenüber. Zwischen den beiden lodert nur noch das schützende(?) Feuer.
Mumie: **Reden wir nicht um den heißen Brei herum, mein Kind! Du siehst hungrig aus. Sicher wirst du etwas Warmes im Magen zu schätzen wissen. Möchten wir sodann ein heiteres Spiel miteinander spielen? Du kannst dir drei köstliche Marshmallows verdienen, sofern du den Sieg erlangst. Das Spiel nennt sich „Ankh, Bandage, Dolch“. Ist es dir bekannt?**
{link to: 'Marshmallow-Mumie, Teil 3', label: 'Nein. Wie spielt man das?'}Mumie: **Wir denken uns eines der drei Worte und sprechen es im selben Atemzug aus. Wer das mächtigere Wort nennt, gewinnt das Spiel. Das Ankh beschädigt den Dolch, lässt sich aber von der Bandage umwickeln. Die Bandage umwickelt also das Ankh, wird jedoch vom Dolch zerschnitten. Also ja, der Dolch zerschneidet die Bandage und wird durch das Ankh beschädigt. Spielen wir zunächst eine Proberunde durch! Ich sage dir schon einmal vorab das Wort. Was erwiderst du auf… ANKH?**
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'ANKH.', text: 'Mumie: **Dies wäre unentschieden. Diese Runde würde niemand gewinnen. Ein Ankh schlägt niemals ein Ankh.**'}
{link to: 'Marshmallow-Mumie, Teil 4', label: 'BANDAGE.'}
{reveal link: 'DOLCH.', text: 'Mumie: **Damit hättest du verloren. Mein Ankh hätte deinen Dolch beschädigt.**'}Mumie: **Sehr gut. Du hast das Prinzip verstanden. Wir spielen EINE Runde. Es ist stets mit Zufall verbunden. Wir nennen unser Wort zur gleichen Zeit. Wenn du gewinnst, schenke ich dir drei Marshmallows. Wenn du verlierst, schenke ich dir bloß meinen Dank für einige gesellige Minuten. 3… 2… 1...**
Wähle deine Waffe, Clara!
{link to: 'Ankh', label: 'ANKH.'}
{link to: 'Bandage', label: 'BANDAGE.'}
{link to: 'Dolch', label: 'DOLCH.'}Mumie: **BANDAGE!**
Clara: **Verdammt! Du hast mich umwickelt. Wie typisch für eine Mumie!**
Mumie: **Ich kenne mein Talent.**
Clara: **Na gut, ich muss dann mal wieder aufbrechen. Tschüss, alte Mumie!**
{link to: 'Hexe auf 12 Uhr, Teil 1', label: 'Verschwinden wir endlich durch irgendeinen Durchgang! Wir haben schon genug Zeit verloren.'}Mumie: **BANDAGE!**
Clara: **Unentschieden! Bedeutet das, dass ich noch eine Chance auf den Sieg bekomme? Wiederholen wir diese Runde?**
Mumie: **Das widerspricht leider meinen Prinzipien. Ich spiele jeden Abend nur eine Runde „Ankh, Bandage, Dolch“, sofern ein Gast mir Gesellschaft leistet.**
Clara: **Verdammt! Was haben Erwachsene nur immer mit ihren verdammten Prinzipien? Na gut, ich muss dann mal wieder aufbrechen. Tschüss, alte Mumie!**
{link to: 'Hexe auf 12 Uhr, Teil 1', label: 'Verschwinden wir endlich durch irgendeinen Durchgang! Wir haben schon genug Zeit verloren.'}Mumie: **BANDAGE!**
Clara: **Ich habe GEWONNEN!!! Ich habe dir die Bandagen zerschnippelt. Natürlich nur im Spiel. Schließlich habe ich Respekt vor Mumien.**
Die Mumie reicht Clara drei knusprige Marshmallows, die noch sehr warm sind.
Mumie: **Meinen Glückwunsch! Und zusätzlich zu den Marshmallows schenke ich dir… einen tiefen Fall.**
Plötzlich öffnet sich eine Bodenplatte unter Claras Holzscheit und unsere Heldin stürzt in die Tiefe. Nach wenigen Minuten erlangt sie ihr Bewusstsein wieder und bemerkt, dass sie sich noch tiefer unter der Erde befindet als zuvor. Diese Mumie ist wirklich eine verdammt schlechte Verliererin. Und ein unberechenbarer Fiesling.
{link to: 'Nebel, Teil 1', label: 'Fortsetzung!'}Als Clara sich erhoben und ihr symbolisches Krönchen gerichtet hat, blickt sie in einen dichten, schier undurchdringbaren und alles verschlingenden Nebel.
Nebel: **Ich verschlinge niemanden. Was soll dieser Blödsinn?**
Clara: **Wie? Was? Wer redet da?**
Nebel: **Ich bin der Nebel. Und ich protestiere gerade gegen die Anfeindungen dieses Erzählers.**
Erstmal möchte ich klarstellen, dass ich eine Erzählerin bin. Und ich beschreibe nur das Geschehen, wobei ich mich natürlich niemals objektiv verhalte, da ich stets auf der Seite unserer Protagonistin stehe. Trotzdem habe ich gewiss niemanden angefeindet. Clara… falls du etwas dazu beizutragen hast…?
{link to: 'Nebel, Teil 2', label: 'Erzählerin? Protagonistin? Bin ich im falschen Film oder was?'}
{link to: 'Nebel, Teil 2', label: 'Das wird langsam echt weird. Ich spüre harte Stanley-Parable-Vibes.'}Ein bewundernswerter Anblick: Vor Clara erstreckt sich ein unterirdischer Höhlensee, dessen eigentliche Dimension aus ihrer momentanen Perspektive wahrlich nicht erkennbar ist. Das azurblau schimmernde Gewässer wirkt sich überaus beruhigend auf das Gemüt des Mädchens aus. Es erweckt beinahe den Eindruck, als hätte es sämtliche Schrecken hinter sich gelassen, und könnte nun frohen Mutes jenes kleine Meer überqueren. Am Ufer ist bereits ein hölzernes Boot mit befestigten Rudern gestrandet… oder es wurde schlicht bewusst dort platziert. Das Abenteuer kann beginnen.
{link to: 'Höhlensee mit Krake, Teil 2', label: 'Schieben wir das Ruderboot zu Wasser und springen hinein!'}Ob Clara mit ihren zarten Kinderhänden wirklich des Ruderns mächtig ist, muss jedoch zunächst erprobt werden. Rasch erkennt sie, dass es zumindest einiger Übung bedarf, um sich auf See überhaupt erst in Bewegung zu setzen. Nach rund zwanzig frustrierenden Minuten unermüdlicher Kraftanstrengung gelingt es ihr schließlich, die alte Nussschale auf Kurs zu bringen.
Aber das Glücksgefühl währt nicht lange, denn plötzlich wird Claras Boot von gigantischen Tentakeln in die Tiefe gerissen.
{link to: 'Höhlensee mit Krake, Teil 3', label: 'Jetzt erstmal durchatmen und... SCHREIEN!!!'}Kaum hat Clara den Angreifer wahrgenommen, taumelt sie auch schon in schwindelerregender Höhe oberhalb des Sees. Mit dem Kopf nach unten hängt Clara vor der gemeinen Fratze des Monstrums, welches sie aus dem Augenwinkel wohl als riesigen Oktopus identifizieren würde. Dieser hat Clara mit seinem schleimigen Tentakel umwickelt wie die Bandage das Ankh. Sie fühlt sich, als wäre sie in einen menschengroßen Kokon gequetscht worden. Was gedenkt das Ungetüm mit ihr anzustellen? Möchte er Clara als Betthupferl verdrücken, sobald er sie erfolgreich stranguliert hat? Doch die wichtigste Frage von allen sollte sein: Kann sie sich noch irgendwie aus dieser schier ausweglosen Situation befreien? Und falls ja… WIE, verdammt nochmal???
{reveal link: 'Schleudern wir dem Oktopus unsere verbliebenen Söckchen ins Gesicht!', text: '**Eigentlich eine nette Idee: Die Söckchen stecken noch immer in Claras Tasche, sodass sie diese mit den Händen gut erreichen könnte… sofern sie ihre Hände nur ansatzweise bewegen könnte. Trotzdem ein netter Versuch!**'}
{link to: 'Höhlensee mit Krake, Teil 4', label: 'Beißen wir dem Oktopus in seinen Tentakel!'}Weniger mit Genuss als vielmehr aus Verzweiflung beißt Clara einmal kräftig zu und vergräbt ihre kleinen Zähne gnadenlos im glibbrigen Fleisch des Tintenfisches. Nimm das, achtarmiges Monster! Du hast dich mit dem falschen Mädchen angelegt. Tatsächlich stößt der Oktopus sogleich einen markerschütternden Schrei aus, der diverse Stalaktiten an der Höhlendecke zerbersten lässt. Im selben Moment lockert er seinen Tentakelgriff und lässt Clara fallen, bevor er dann eilig, mit gekränktem Gebaren, in den Tiefen des Sees verschwindet.
Mit dem Geschmack von Calamari auf der Zunge platscht Clara ins gemäßigt warme Wasser. Eigentlich ist sie stets eine gute Schwimmerin gewesen, doch momentan vermag sie vor Panik bloß wild um sich zu fuchteln, um nicht zu ertrinken. Aber die Rettung naht bereits, denn plötzlich kehrt ihr Boot an die Wasseroberfläche zurück. Glücklicherweise hat der Krake keine Verwendung dafür gefunden und es somit aus seinen Fängen entlassen. Es weist nunmehr einige Risse auf, scheint aber noch seefahrttauglich zu sein.
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 1', label: 'Klettern wir schnell ins Boot zurück und rudern davon!'}Nebel: **Du bist besser still, Mädchen! Wir führen hier ein Gespräch unter Erwachsenen.**
Könntest du Clara gegenüber vielleicht etwas mehr Respekt zeigen, du blöder Nebel?
Nebel: **Soso, jetzt bin ich also der blöde Nebel, was? Nein, du bist wahrlich nicht objektiv. Ihr beiden platzt hier einfach hinein, seid quasi wortwörtlich durch die Decke gebrochen, um mir die Laune zu verderben. Dabei habe ich nichts Unrechtes getan. Ich erfülle bloß diesen Raum mit meiner milchig-weißen Persönlichkeit.**
Du bist aber zuerst frech und unverschämt geworden… obwohl ich mir hier wirklich große Mühe gebe. Du hast doch gar keine Ahnung, wie viele Szenarien ich mir schon erdacht habe. Wie viele Worte ich mir zurechtgelegt habe. Ohne mich wärst DU nicht einmal Teil dieser Geschichte. Clara? Wolltest du etwas sagen?
{link to: 'Nebel, Teil 3', label: 'Welche Geschichte denn?'}Irgendetwas scheint außer Kontrolle geraten zu sein. Womöglich hat Clara nicht bloß eine Decke durchbrochen, sondern zugleich die vierte Wand.
Nebel: **Das ist doch total albern. Ich löse mich jetzt auf und gebe den nächsten Ausgang frei. Dann kann ich mich hier nämlich endlich wieder in Frieden entfalten.**
{link to: 'Höhlensee mit Krake, Teil 1', label: 'Gut, verschwinden wir besser und vergessen schnell wieder, was wir gehört haben!'}Clara gelangt in einen kargen, von Fackeln schwach beleuchteten Raum, der über insgesamt vier Ausgänge verfügt. Ihr bleibt also die Qual der Wahl, sowie das Gefühl, sich wahrlich in einem Labyrinth zu befinden. Ob das aber so beruhigend ist?
{link to: 'Raum der Spinne, Teil 2', label: 'Gehen wir nach Norden!'}
{link to: 'Raum der Spinne, Teil 2', label: 'Gehen wir nach Süden!'}
{link to: 'Raum der Spinne, Teil 2', label: 'Gehen wir nach Osten!'}Sobald sich Clara auf den gewählten Ausgang zubewegt, entpuppt dieser sich als Halluzination. Sie steht nun vor einer verschlossenen Mauer. Daraufhin blickt sie panisch um sich und kann vor Beklemmung kaum mehr ihren Atem spüren: Sämtliche Ausgänge sind verschwunden, als hätten sie niemals existiert. Nicht einmal der Durchgang, durch den sie soeben in jenen Raum eingetreten ist, scheint ihr geblieben zu sein. Ist Clara in eine Falle geraten?
Stimme: **Hey du! Jetzt bekomm mal keine Panik, ja? Tu mir das nicht an! Mit panischen Menschen kann ich so gar nicht umgehen. Die sind mir zu hibbelig.**
Clara dreht sich um und dann erblickt sie das haarige Geschöpf: Es handelt sich um eine Grammostola rosea, auch Rote Chile-Vogelspinne genannt. Aber hat sie tatsächlich zu Clara gesprochen? Clara kniet sich vorsichtig zu dem sanften Wesen hinunter.
{link to: 'Raum der Spinne, Teil 3', label: 'Fortsetzung!'}Spinne: **Du guckst ja, als hättest du ein Gespenst gesehen, kleine Lady. Ich bin nur eine Spinne, flockig flauschig und immer voll lässig. Kannst meine BFF fragen, wenn du mir nicht glaubst. Falls du sie siehst. Ist mir seit Tagen nicht mehr ins Sichtfeld geslidet, die untreue Seele. Will nicht hoffen, dass irgendein Trottel auf sie drauf getrampelt ist... oder eine Trotteline. Sag mal, hast du zufällig eine Grille im Täschchen? Bisschen arg wenig Fauna hier unten.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Tut mir leid, aber meine Grillen stecken wohl in der anderen Jacke.', text: 'Spinne: **Wie willst du denn hier unten überleben? Du brauchst was auf die Rippen, kleine Lady! Sonst brichst du uns noch zusammen.**'}
{reveal link: 'Warum genau kannst du eigentlich sprechen?', text: 'Spinne: **Warum kannst DU sprechen? Ich hab eben ein lockeres Mundwerk. Und Spinnen tratschen eh gerne. Vielleicht versteht ihr Menschies uns sonst einfach nicht. Weil ihr keinen Bock habt, genau hinzuhören. Wir sind doch nur niedere Kreaturen für euch. Nehmt uns mal richtig wahr! Dann könnt ihr auch Buchstabensalat mit uns austauschen.**'}
{link to: 'Raum der Spinne, Teil 4', label: 'Kannst du mir helfen, diesem Raum zu entkommen, liebe Spinne?'}Spinne: **Ach Süße, geh doch einfach durch die Tür! Das tut ihr Menschies doch ständig. Ihr habt doch einen regelrechten Türenzwang. Überall müssen Türen eingebaut sein, als gäbe es nichts Wichtigeres.**
Clara: **Ich sehe aber keine Tür. Vorher sah ich Durchgänge zu anderen Räumen, doch jetzt sind sie spurlos verschwunden.**
Spinne: **Klar, weil du sie dir nur vorgestellt hattest. Das waren Wunschträume, kleine Lady! Streng mal dein Imaginationszentrum an, dann klappt das auch nochmal! Und sei nicht so hibbelig! Ich hab es dir gesagt. Das macht die Aura im Raum kaputt, so funktioniert das nicht.**
{reveal link: 'Streicheln wir doch mal die Spinne!', text: 'Spinne: **Hey, danke! Bin hier unten schon lange nicht mehr gestreichelt worden. Gefällt dir, dass ich so flauschig bin, was?**'}
{link to: 'Raum der Spinne, Teil 5', label: 'Stellen wir uns eine wunderschöne Tür vor!'}Es grenzt an ein Wunder: In der gegenüberliegenden Mauer erscheint nun eine bogenförmige Doppeltür in zärtlichem Rosa, die mit zwei goldenen Türklopfern in Katzengestalt versehen ist. Dieser Raum wird von den Mächten der Fantasie zusammengehalten. Womöglich war die Spinne letztlich auch nur Claras Vorstellungskraft entsprungen? Wer weiß das schon so genau? Doch das ist jetzt nicht wichtig, denn Clara hat eine Mission zu erledigen. Die Tür springt bereits zu beiden Seiten auf, als Clara sich darauf zubewegt.
Spinne: **Vergiss mich nicht, kleine Lady! Und falls du meine BFF siehst, dann richte ihr bitte liebe Grüße von mir aus! Sie soll doch bitte mal wieder auf einen Heuschreckentee vorbeikommen!**
Clara: **Das werde ich ganz bestimmt tun, liebe Spinne! Leb wohl!**
{link to: 'Werwölfin, Teil 1', label: 'Fortsetzung!'}Bald schon prallt Claras Boot gegen einen kleinen Felsen, wodurch der Bug schwer beschädigt wird. Resigniert blickt unsere Heldin auf ihre schmerzenden, nunmehr aufgescheuerten Hände. Zum Rudern ist sie wohl einfach nicht geschaffen. Inzwischen ist ihr selbst die letzte Kraft aus den Armen gewichen, zudem beirrt eine unbezwingbare Müdigkeit ihre Sinne. Nach einer Weile gleitet das Mädchen ins Reich der Träume hinüber. Während Clara sich in glückseligeren Gefilden wähnt, verstreichen Sekunden… Minuten… und Stunden. Um etwa zwei Uhr nachts jedoch wird sie schließlich von einem Bewohner des Höhlensees aus ihrem tiefen Schlummer gerissen.
Hai: **Aufwachen, Kind! Nun wach schon auf!**
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 2', label: 'Fortsetzung!'}Clara: **Wa… was… huch! Oh, du bist ja ein Hai.**
Hai: **Natürlich bin ich ein Hai. Ich bin der gute Pedro. Wie heißt du?**
Wähle deine Antwort, Clara!
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 3, müde', label: 'Mein Name ist Clara und ich bin müüüüde.'}
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 3, zuhause', label: 'Ich heiße Clara und bin auf der See zuhause.'}
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 3, Forscherin', label: 'Ich bin Clara, eine bekannte Höhlenforscherin… und ich untersuche die hiesigen Stalaktiten und Stalakmiten auf Mineralien marsianischen Ursprungs.'}Pedro: **Nun, liebe Clara und werte Höhlenforscherin, es ist mir eine große Ehre. Wie mir scheint, entnimmst du deine Gesteinsproben wohl vorzugsweise im Schlaf. Jedenfalls ist dein Boot ziemlich übel zugerichtet und hat sich an diesem Felsen festgesetzt, der definitiv nicht marsianischen Ursprungs ist. Vielleicht willst du besser heraushopsen, bevor sich das Holzschälchen mit Wasser füllt. Der See ist an dieser Stelle nämlich verdammt tief. Außerdem tummeln sich dort unten ganz entsetzliche Kreaturen, denen du wahrscheinlich nicht einmal im Schlaf begegnen möchtest.**
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 4', label: 'Fortsetzung!'}Pedro: **Zwangsläufig bist du das, Clara. Dein Boot hat sich nämlich dort festgesetzt und bringt dich wahrscheinlich nirgendwo mehr hin. Trotzdem scheint dein behelfsmäßiges Nachtquartier nicht für die Ewigkeit zu taugen. Vielleicht willst du besser heraushopsen, bevor sich das Holzschälchen mit Wasser füllt. Der See ist an dieser Stelle immerhin verdammt tief. Außerdem tummeln sich dort unten ganz entsetzliche Kreaturen, denen du wahrscheinlich nicht einmal im Schlaf begegnen möchtest.**
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 4', label: 'Fortsetzung!'}Pedro: **Tut mir leid, wenn ich dich aus deinen süßen Träumen gerissen habe, aber ich dachte mir irgendwie: Hey, Pedro! Guck dir dieses arme Mädchen an! Es versteht nicht viel von gesundem Schlaf. Was ich damit sagen will: Dein Boot hat sich offenbar an einem Felsen festgesetzt und ist ziemlich übel zugerichtet. Vielleicht willst du besser heraushopsen, bevor sich das Holzschälchen mit Wasser füllt. Der See ist an dieser Stelle nämlich verdammt tief. Außerdem tummeln sich dort unten ganz entsetzliche Kreaturen, denen du wahrscheinlich nicht einmal im Schlaf begegnen möchtest.**
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 4', label: 'Fortsetzung!'}Pedro: **Letztlich sorge ich mich nur um dich, Liebes. Du wirkst etwas verloren und darüber hinaus dem Tode geweiht… wobei du auf Pedros Hilfe jederzeit zählen kannst. Gemeinsam können wir das Unglück abwenden.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Warum sollte mir ein Hai helfen wollen?', text: 'Pedro: **Weil wir Haie vielleicht nicht wirklich die blutrünstigen Monster sind, für die du uns hältst?**'}
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 5, Herkunft', label: 'Was treibst du überhaupt hier unten? Gibt es hier noch weitere Haie?'}
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 5, Hilfe', label: 'Welche Hilfe kannst du mir anbieten?'}Pedro: **Nein, Clara. Bedauerlicherweise bin ich hier unten ein Einzelschwimmer und bin es auch im großen Ozean gewesen. Ich bin ein marginalisiertes Tier, verstehst du? Alle hängen diesem unerschütterlichen Mythos nach, dass Haie blutrünstige Meeresungeheuer sind, die Menschen wie dich oder andere Wesen der Tiefsee gnadenlos verschlingen. Der alte Pedro hatte irgendwann keinen Bock mehr darauf, dass sich sämtliche Tiere von ihm distanzierten. Es sind bloß unbegründete Ängste kleingeistiger Gescböpfe. Durch eine versteckte Passage bin ich einige Wochen zuvor in dieses unterirdische Gewässer gelangt, und irgendwie fühle ich mich hier schon ganz heimisch. Die Zombie-Fische, Kürbiskopfquallen und Riesenkraken fürchten mich immerhin nicht.**
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 5, Hilfe', label: 'Welche Hilfe kannst du mir anbieten?'}Pedro: **Siehst du meinen Rücken? Du bist klein und ich bin ein Stück weit größer. Und ich habe sehr viel Zeit. Sag mir einfach, wohin ich dich bringen soll! Ich kenne diese Gegend inzwischen schon recht gut. Spring auf, wenn du bereit bist! Oder willst du dich lieber von unbegründeten Ängsten leiten lassen und absaufen, obwohl ich wirklich ein total netter Hai bin?**
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Ich suche das Geheimquartier von Fürst Kürbis, weil ich meine liebe Sophia-Luna retten muss. Weißt du denn, wo sich dieser Mistkerl versteckt?', text: 'Pedro: **Oh, welch leidenschaftliche Mission! Ich bin stolz auf dich, Clara. Leider habe ich nie von diesem Kürbiskerl gehört. Ich kenne mich nur innerhalb des Beckens aus, weil ich zwar schwimmen, aber nicht fliegen oder an Land hopsen kann. Aber ich bringe dich gerne zum Ende des Sees, wo du deine Suche fortsetzen kannst.**'}
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 6', label: 'Springen wir auf Pedros Rücken!'}Clara springt auf Pedros Rücken auf und umklammert etwas unbeholfen seine Finne, was ihren neuen Freund kaum zu stören scheint. Vielmehr nimmt Pedro besondere Rücksicht auf den unverhofften Reisegast und hält seinen Rücken weitestgehend an der Oberfläche, damit Clara samt ihrer Klamotten nicht allzu sehr durchnässt wird. Zumindest trägt unsere junge Heldin inzwischen keine Schuhe mehr, die in jener Situation äußerst lästig wären.
Pedro: **Yee-haw! Sitzt du gemütlich? Dann mal los! Du gibst die Geschwindigkeit vor.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 7', label: 'Ich reite so selten auf Haien und würde eine Sightseeing-Tour bevorzugen.'}
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 7', label: 'Du darfst gerne etwas schneller schwimmen. Ich habe ja schon mein Seepferdchen erhalten.'}
{link to: 'Höhlensee mit Hai, Teil 7', label: 'Ich bevorzuge Lichtgeschwindigkeit, also mindestens Warp 10. Energie!'}Und so durchschwimmen Pedro und Clara, die bald eine tiefe Freundschaft verbindet, gemeinsam den unterirdischen Höhlensee. Sie trotzen den größten Gefahren, überwinden die bizarrsten Hindernisse, und lernen die absurdesten Lebewesen kennen. In den frühen Morgenstunden erreichen sie schließlich das ferne Ufer. Nun muss sich Clara von ihrem treuen Gefährten verabschieden, den sie binnen weniger Stunden in ihr Herz geschlossen hat und eigentlich gerne behalten würde. Pedro und Clara vergießen einige salzige Tränen und schwören sich, einander niemals zu vergessen. Daraufhin bewegt sich das tapfere Mädchen auf den nächsten Ausgang zu, und blickt bloß ein letztes Mal zurück, um zu erkennen, wie Pedros Rückenflosse unter der glitzernden Oberfläche des Höhlensees verschwindet. Ihr Freund hat seine Heimat gefunden.
{link to: 'Brückentroll, Teil 1', label: 'Fortsetzung!'}Clara gelangt zu einer alt und instabil anmutenden Hängebrücke, die über einen tiefen Abgrund führt. Dieser Pfad ins sichere Verderben wird jedoch von einem kräftigen Troll mit giftgrüner Hautfarbe bewacht.
Brückentroll: **Hey, bist du eine Schwester des Ordens der Brückentrolle?**
Wähle deine Antwort, Clara!
{link to: 'Brückentroll, Teil 2', label: 'Nun ja… ich glaube nicht. Dürfte ich dann jetzt passieren?'}
{link to: 'Brückentroll, Teil 2', label: 'Ich gehöre zum Orden der Puppenmütter. Darf ich also passieren?'}Brückentroll: **Nichts da! Wenn du nicht zum Orden gehörst, dann zahlst du gefälligst deinen Brückenzoll! Zeig schon her, was du mir zu bieten hast!**
{reveal link: 'Bieten wir ihm unsere schlammgetränkten Söckchen an!', text: 'Brückentroll: **Was soll ich damit? Seh ich aus wie ein Fußfetischist?**'}
{reveal link: 'Bieten wir ihm unsere Taschenlampe an!', text: 'Brückentroll: **Oh nein, nicht noch so ein Leuchtelicht! Davon hab ich schon eine ganze Sammlung. Die Fremden aus der Oberwelt denken immer, sie würden diesen Gegenstand hier unten brauchen, merken aber dann, dass ohnehin überall Fackeln hängen. Und am Ende wollen sie mir dieses Leuchtelicht als Brückenzoll andrehen. Immer dasselbe Spiel.**'}
{link to: 'Brückentroll, Teil 3', label: 'Bieten wir ihm ein Marshmallow an!'}Brückentroll: **Mjam-mjam. Gut, du kannst passieren.**
{link to: 'Eine schwarze Katze, Teil 1', label: 'Überqueren wir diese schwindelerregende, möglicherweise todbringende Hängebrücke, und betreten den Ausgang, der sich im Felsen auf der anderen Seite des Abgrundes befindet!'}Wurde Clara etwa der rote Teppich ausgerollt? Ein solcher führt tatsächlich quer durch die Mitte des Raumes. Doch kaum haben sich die Augen des Mädchens an das Dunkel dieser Szene gewöhnt, erblickt es eine wunderschöne Prinzessin, die ihr gegenüber stumm und beinahe regungslos auf besagtem Teppich steht. Das schwächlich glimmende Feuer der Wandfackeln scheint wahrlich nicht bemüht, das Antlitz der jungen Dame von königlichem Blut zu betonen. Zumindest trägt jene rätselhafte Erscheinung ein schneeweißes Krönchen sowie ein glitzerndes Ballkleid in zartem Blau, blickt aber irgendwie trostlos drein. Clara wagt einen ersten Vorstoß und bewegt sich auf die schier erstarrte Märchenprinzessin zu. Da entkrampfen sich die Gesichtszüge ihres Gegenübers und bringen sogar ein schwaches Lächeln zum Vorschein. Zwei Ausgänge befinden sich zudem in Sichtweite.
{link to: 'Werwölfin, Teil 2', label: 'Fortsetzung!'}Prinzessin: **Mädchen, du hübsches Mädchen, du! Schenke mir ein Licht! Bitte! Ich bin so schwach, und du könntest meine Rettung sein.**
{link to: 'Werwölfin, Teil 3', label: 'Leuchten wir der Prinzessin mit unserer Taschenlampe ins Gesicht!'}
{link to: 'Holzwürmer, Teil 1', label: 'Das wird langsam echt krass creepy! Verschwinden wir besser durch den nächstbesten Ausgang!'}Und dann geschieht das Unvorstellbare: Im Lichtschein der Taschenlampe verzerrt sich das Gesicht der Prinzessin auf eine zutiefst abstoßende Weise und Clara wird Zeugin einer grauenvollen Metamorphose. Sie fühlt sich sogleich an jene mit KI-Software generierten Videos erinnert, welche so wenig mit realitätsgetreuer Darstellung gemeinsam haben, dass sie einer fernen alptraumhaften Dimension entstammen könnten. <i>Nun gut, der Vergleich mit KI-Filmen scheint in dieser Situation kaum hilfreich, aber wir wollen das erlebte Grauen ja anschaulich vermitteln.</i>
{link to: 'Werwölfin, Teil 4', label: 'Fortsetzung!'}Und so hat sich binnen weniger Sekunden eine zähnefletschende Werwölfin vor Claras ängstlichen Augen materialisiert. Seien wir ehrlich: Mit der Taschenlampe haben wir wohl „etwas“ zur Eskalation des Geschehens beigetragen.
{reveal link: 'Schlagen wir mit unserer Taschenlampe auf die Werwölfin ein.', text: '**Die Werwölfin reißt Clara die Taschenlampe aus der Hand und schleudert sie gegen die Mauer. Nun ja… es gibt wirkungsvollere Waffen. Wenn Clara doch bloß eine davon besitzen würde…**'}
{link to: 'Werwölfin, Teil 5', label: 'Reißen wir irgendeine verdammte Fackel von der Wand und setzen damit den Teppich in Brand!'}
{link to: 'Holzwürmer, Teil 1', label: 'Sie wird uns gewiss nicht in den nächsten Raum verfolgen. RENNEN WIR ALSO UM UNSER LEBEN!!!'}Kurzentschlossen reißt Clara eine brennende Fackel von der Mauer, und setzt damit den roten Teppich unter den Füßen der Werwölfin in Brand. Rasch wendet sie sich um, jäh von einem schlechten Gewissen geplagt, und hastet auf den nächsten Ausgang zu. Sie möchte nicht dabei zuschauen, wie die Flammen jene verwunschene Prinzessin verschlingen und ihrer irdischen Existenz ein Ende setzen. Womöglich hätte es eine friedfertigere Alternative gegeben, aber manchmal benebelt die Furcht unsere Sinne und lässt uns kaum mehr einen klaren Gedanken fassen.
{link to: 'Holzwürmer, Teil 1', label: 'Fortsetzung!'}Ein verkümmerter alter Sarg liegt einsam inmitten des ansonsten unauffälligen Raumes. Darüber hinaus muss sich Clara für einen von drei Ausgängen entscheiden. Sie tendiert jedoch dazu, einfach dem großen Pfeil zu folgen, welcher in das Holz des Sarges eingraviert ist… was natürlich ebenso eine Falle darstellen könnte. Doch irgendwann muss Clara ja auch einmal zum Ziel gelangen.
{reveal link: 'Werfen wir zunächst einen Blick in diesen Sarg!', text: 'Clara: **Nicht einmal im Traum würde ich freiwillig diesen Sarg öffnen.**'}
{link to: 'Holzwürmer, Teil 2', label: 'Begutachten wir den Sarg einmal aus der Nähe!'}
{link to: 'Eine schwarze Katze, Teil 1', label: 'Verlassen wir den Raum einfach durch den Ausgang, auf den der Pfeil verweist!'}Clara betrachtet den Sarg aus der Nähe, kann aber nichts Besonderes daran erkennen.
Clara: **Ich kann nichts Besonderes daran erkennen.**
Quietschendes Stimmengewirr: **NICHTS BESONDERES? Das ist edelstes Mahagoni. Absolut KÖST-LICH. Aber davon hat die verwöhnte kleine Madame natürlich nicht den geringsten Schimmer.**
Clara: **Wer… wer spricht da?**
{link to: 'Holzwürmer, Teil 3', label: 'Fortsetzung!'}Holzwürmer: **Wir sind Holzwürmer. Hast du noch nie einen Holzwurm gesehen?**
Clara: **Holzwürmer? Igitt! Bleibt mir vom Leib!**
Holzwürmer: **Gute Güte! Sei doch nicht so feindselig. Was sollten wir denn mit deinem Leib anstellen? Du trägst ja schließlich keine Klamotten aus Holz. Und du bist auch kein Holzroboter.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Was ist ein Holzroboter?', text: 'Holzwürmer: **Ein Roboter aus Eichenholz. Der irrt schon seit einiger Zeit durch dieses Labyrinth. Ist ziemlich wackelig auf den Beinen. Aber wir lassen ihn in Ruhe, falls er mal vorbeikommt. Wir haben ja noch eine Weile an unserem Sarg zu knabbern.**'}
{link to: 'Holzwürmer, Teil 4, Sarg', label: 'Liegt denn keine Leiche in diesem Sarg? Womöglich raubt ihr einer toten Person die letzte Ruhestätte.'}
{link to: 'Holzwürmer, Teil 4, Sprache', label: 'Warum können in diesem Labyrinth eigentlich fast alle Tiere sprechen?'}Holzwürmer: **Ist uns schnuppe. Wir sind Holzwürmer und der Tod gehört zu unserem Leben. Wir futtern uns auch durch totes Holz. Ob tot oder lebendig, darin besteht für uns kein Unterschied. Und ob irgendein hochwohlgeborener Mensch aus seinem Sarg kullert, soll uns genauso schnuppe sein. Der fühlt dabei doch sowieso nichts.**
Clara: **Alles klar! Danke euch für dieses… ähm… aufschlussreiche Gespräch.**
{link to: 'Eine schwarze Katze, Teil 1', label: 'Verlassen wir den Raum jetzt endlich durch den Ausgang, auf den der Pfeil verweist!'}Holzwürmer: **Sprache fördert eben die Konversation. Und irgendwie musste der Schöpfer das triste Labyrinth ja ein bisschen aufpeppen. Deshalb beherrschen viele Tiere die Menschensprache. Während andere wahrscheinlich zu stolz sind, um die Menschensprache zu erlernen oder zu gebrauchen. Aber sieh uns an! Wir gönnen uns gerne edles Holz wie dieses, futtern uns aber auch durch Gehölze von minderer Qualität. Wir nehmen, was wir bekommen können. Unser Motto lautet: Holz statt Stolz.**
Clara: **Alles klar! Danke euch für dieses… ähm… aufschlussreiche Gespräch.**
{link to: 'Eine schwarze Katze, Teil 1', label: 'Verlassen wir den Raum jetzt endlich durch den Ausgang, auf den der Pfeil verweist!'}Welch festlicher Raum! In der Mitte steht ein großer grüner Tannenbaum, geschmückt mit bunten Christbaumkugeln und rot glitzerndem Lametta. Schwarze Spinnen, Gespenster, Fledermäuse und grinsende Kürbisse hängen ebenfalls von den zarten Zweigen herab. Farbenfroh leuchtende Lichterketten zieren zudem die Mauern, auf die obligatorischen Wandfackeln wurde hingegen verzichtet. Es scheint, als wäre Clara in einem kleinen, aber beschaulichen Weihnachtswunderland gestrandet. Im Hintergrund befindet sich bloß ein einziger Ausgang.
{link to: 'Ein Glückskeks, Teil 1', label: 'Bewundern wir den prächtigen Weihnachtsbaum doch einmal aus der Nähe!'}
{link to: 'Eine Brise II', label: 'Weihnachten? Mag ich nicht! Flüchten wir schnell durch den einzigen Ausgang!'}Bei näherer Betrachtung des wunderschönen Weihnachtsbaumes fällt Clara ein einsamer Glückskeks ins Auge, der an seinem Kettchen unscheinbar von einem Tannenzweig herabhängt.
{link to: 'Ein Glückskeks, Teil 2', label: 'Streifen wir doch den Glückskeks vom Zweig ab und brechen ihn auf!'}Clara bricht den Glückskeks in zwei Hälften, woraufhin ein kleines Zettelchen zum Vorschein gelangt. Als plötzlich eine tiefe Stimme ertönt, lässt Clara die Glücksnachricht vor Schreck zu Boden fallen. Der Zettel kann offenbar sprechen und liest seine eigenen Worte vor… ideal für Analphabet*innen.
Glücksnachricht: **Du wirst einer schwarzen Katze begegnen… auf diesem oder einem anderen Lebensweg. Sie wird dir wahrlich Glück bescheren.**
{link to: 'Eine Brise II', label: 'Das wäre doch eine ganz wundersame Fügung! Nun sollten wir den Raum aber durch den nächsten Ausgang verlassen.'}Kaum hat Clara den nächsten Raum betreten, wird sie Zeugin einer höchst absurden und zugleich ärgerlichen Szene.
Clara-Handpuppe: **Wir sind jetzt bei der alten Gruft… und ich fürchte mich soooo sehr!**
Ron-Handpuppe: **Heule nicht, Weib! Graf Kürbis ist ein freundlicher Herr von fürstlichem Geschlechte. Er wird uns gewiss nichts Böses wollen.**
Noah-Handpuppe: **Dann habe ich hier nichts verloren. Diese Mission erfordert wohl keine wahren Helden. Ich kann woanders sicher noch einige Drachen töten und Prinzessinnen in Nöten retten.**
{link to: 'Kasperle-Theater, Teil 2', label: 'Fortsetzung!'}Clara-Handpuppe: **Aber wir müssen doch Sophia-Luna retten! Wie soll ich das ohne eure Hilfe bloß schaffen???**
Hans-Engelbert-Handpuppe: **Nicht mein Problem! Warum sollten wir für eine Puppe unser Leben riskieren? Wir müssen schon leibhaftige Menschen befreien, damit sich unsere Heldentaten wenigstens lohnen.**
Clara-Handpuppe: **Ihr seid sooo gemein! Versteht ihr nicht, dass Sophia-Luna uns braucht?**
Ron-Handpuppe: **Hab keine Sorge! Ich werde bei dir bleiben und dich beschützen, Clara! Du wirst deine Puppe schon wiederbekommen.**
{link to: 'Kasperle-Theater, Teil 3', label: 'Fortsetzung!'}Absolut entgeistert starrt Clara auf die kleinen Stoffpüppchen, die vor einer Friedhofskulisse agieren, um eine vertraute Szene vollkommen verfälscht nachzustellen. Sie ist dermaßen wütend, dass sie sich nicht einmal die Frage stellt, wer auf die bescheuerte Idee gekommen sein mag, inmitten eines Labyrinths ein Kaspertheater aufzustellen. Darüber hinaus scheint sie sich in einer Sackgasse zu befinden, da kein weiterer Ausgang erkennbar ist.
Wehre dich gegen diese Verleumdungen, Clara!
{link to: 'Kasperle-Theater, Teil 4', label: 'Diese Szene hat sich NIEMALS SO ABGESPIELT.'}
{link to: 'Kasperle-Theater, Teil 4', label: 'Das ist komplett erlogen. Ich habe dort draußen nicht geheult… vielmehr war ich die mutigste Handpuppe… ähm… das mutigste Kind von allen. Die Jungs sind bloß Feiglinge und haben sich blöde Ausreden ausgedacht. Und Ron hat mich genauso im Stich gelassen.'}Ron-Handpuppe: **Das spielt keine Rolle, Weib! Dies ist ein Theaterstück. Es ist von der Kunstfreiheit gedeckt. Und ohne Verfälschungen oder Übertreibungen wäre diese Vorstellung nicht einmal ansatzweise witzig.**
Clara-Handpuppe: **Aber so sehr übertrieben ist das Stück doch gar nicht. Horche einfach mal tief in dich hinein. Dann erkennst du es schon: DU bist wie ICH! Ein zerbrechliches Ding, dass aus Angst stets plärrt wie ein kleines Baby und alleine gar nichts zustande bringt. Das sind wir. Das bist du.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Sehe ich irgendwie verheult aus?', text: 'Ron-Handpuppe: **Komm näher, damit ich deine Tränen zählen kann! Hihi.**'}
{reveal link: 'Ach ja? Und warum bin ich dann hier? Warum bin ich SOOO WEIT vorgedrungen?', text: 'Clara-Handpuppe: **Weil Ron dich immer und überall beschützt hat.**'}
{link to: 'Kasperle-Theater, Teil 5', label: 'Reißen wir dieser Puppenspielperson die Handpuppen von den Händen!'}Kochend vor Wut reißt Clara die lächerlichen Handpuppen an sich, um schließlich zu erkennen, dass sich darunter keine Hände verbergen. Sie wirft einen Blick hinter das Kasperpuppentheater und sieht… nichts und niemanden. Von einer Puppenspielperson fehlt jede erdenkliche Spur. Vermutlich sind es bloß böse Geister gewesen, die Clara einen Streich gespielt haben. Plötzlich öffnet sich zudem ein Geheimgang in der hinteren Mauer… als hätte das Mädchen soeben eine Prüfung bestanden. Sie behält die Kasperpuppen, nunmehr in ewiges Schweigen verfallen, als Souvenir bei sich, und verlässt diesen verdammten Raum.
{link to: 'Holzroboter, Teil 1', label: 'Fortsetzung!'}Ist es ein weiteres Wunder der Natur? Ein kleiner Baumstumpf taumelt schier orientierungslos durch den Raum, wobei scheppernde und piepsende Geräusche aus seinem Holz erklingen. Ist dies etwa die geheime Sprache toter Bäume? Im Licht der Fackeln lassen sich drei zusätzliche Ausgänge erkennen.
HolzBot: **Ratt-tatt-tatt. Piep. Piep. Piep. Holz-Bot-hat-euch-lieb.**
Clara: **HolzBot? Bist du etwa ein Roboter?**
HolzBot: **Aus-ech-tem-Ei-chen-holz. Piep.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Du bist ja echt niedlich.', text: 'HolzBot: **A-na-ly-sie-re-Nied-lich-keit! Ich-bin-nied-lich. Piep.**'}
{link to: 'Holzroboter, Teil 2', label: 'Eichenholz? Ich dachte immer, ein Roboter würde aus Schaltkreisen bestehen.'}HolzBot: **Mein-Pla-ti-nen-Herz-schlägt-aus-dem-Ei-chen-holz. Piep.**
Clara: **Aber was treibst du hier unten so allein? Warum bist du so wackelig auf den Bei… ähm… Wurzeln?**
HolzBot: **Pro-gramm-Feh-ler! Piep. Lauf-Rou-ti-nen-leicht-be-schä-digt. A-ber-mach-dir-kei-ne-Sor-gen-Mensch! Piep. Holz-Bot-kommt-klar.**
Wähle deine Antwort:
{reveal link: 'Piep.', text: 'HolzBot: **101010100010100101. Piep.**'}
{reveal link: 'Ich mag dich. Piep.', text: 'HolzBot: **Zu-nei-gung-er-kannt. Dan-ke-Mensch! Piep**'}
{link to: 'Holzroboter, Teil 3', label: 'Kannst du mir sagen, wo ich das Geheimquartier von Graf Kürbis finde? Ich muss unbedingt meine Puppe Sophia-Luna aus seinen Fängen befreien.'}HolzBot: **Graf-Kür-bis-als-un-be-kann-tes-Sub-jekt-i-den-ti-fi-ziert. Piep.**
Clara: **Du kennst ihn nicht einmal?**
HolzBot: **Holz-Bot-stammt-aus-den-Ro-bo-tro-ni-schen-Wäl-dern. Piep. Bis-Holz-Bot-in-Erd-loch-fiel. Piep. Seit-dem-ist-Holz-Bot-be-schä-digt-und-lebt-in-La-by-rinth.**
Clara: **Ach, ich würde dir so gerne helfen. Warum kommst du nicht mit mir? Wir könnten gemeinsam Sophia-Luna retten und dann zu dritt von hier abhauen. Du würdest dich bei mir zuhause sicher wohlfühlen.**
HolzBot: **Holz-Bot-fühlt-nur-Wald. Piep. Wald-schön. Wald-e-wig.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{link to: 'Holzroboter, Teil 4', label: 'Hm, verstehe… du bist wohl nicht auf Rettungsaktionen und solche Dinge programmiert, und hast kein Bedürfnis, unter Menschen zu leben.'}HolzBot: **Po-si-tiv. Piep.**
Clara: **Seufz… na ja, ich hab dich trotzdem piep… ähm... lieb. Kannst du mir zufällig einen guten Ausgang empfehlen? Nach Platinenchip-Intuition?**
HolzBot: **Zu-falls-prin-zip-sagt-Wes-ten. Piep.**
{link to: 'Eine schwarze Katze, Teil 1', label: 'Verabschieden wir uns schweren Herzens von HolzBot und folgen dem westlichen Ausgang!'}An der hinteren Wand lehnt, so weit Clara ihren Augen zu trauen vermag, das Skelett eines echten Einhorns vor einer Backsteinkulisse. Unsere Heldin ist erschüttert: Welch grausames Schicksal könnte dem verblichenen Fabelwesen vor langer Zeit widerfahren sein? Eine naheliegende Theorie scheint sich Clara geradezu aufzudrängen. So steht der gegenwärtige Raum doch quasi sinnbildlich für das klassische Schicksal eines jeden verirrten wie verwirrten Individuums. Mit anderen Worten: Es handelt sich um eine Sackgasse. Das Horn auf der Stirn des Einhornschädels schien seither aber dem Lauf der Zeit getrotzt zu haben.
{link to: 'Einhorn-Skelett, Teil 2', label: 'Sehen wir uns das Horn doch einmal genauer an!'}
{reveal link: 'Kehren wir besser um!', text: '**Nicht so voreilig! Clara möchte diesen besonderen Moment noch etwas auf sich wirken lassen. Immerhin ist sie letztlich auch nur ein kleines Mädchen, das zum ersten Mal auf ein Einhorn trifft… wenngleich ein lebendiges Einhorn erfreulicher gewesen wäre.**'}Es scheint beinahe so, als würde das Horn auf einen bestimmten Mauerstein zeigen, der sich diagonal darüber befindet. Aber womöglich bildet Clara sich das auch bloß ein.
{reveal link: 'Tippen wir den Mauerstein doch einmal an!', text: 'Clara: **Das zeigt keine Wirkung. Es ist schließlich kein Touchscreen-Mauerstein.**'}
{reveal link: 'Ziehen wir doch mal am Mauerstein!', text: 'Clara: **Ich kann ihn nicht greifen.**'}
{link to: 'Einhorn-Skelett, Teil 3', label: 'Drücken wir doch mal fest gegen den Mauerstein!'}
{reveal link: 'Sprechen wir doch mal mit dem Mauerstein!', text: 'Clara: **Der Mauerstein antwortet mir nicht. Keine große Überraschung, was?**'}
{reveal link: 'Schlagen wir einfach unseren Kopf gegen den Mauerstein!', text: 'Clara: **Auf diese Weise werde ich wohl kaum einen klaren Kopf behalten.**'}Mit einem lauten Knarren öffnet sich urplötzlich eine Geheimtür in der hinteren Backsteinmauer. Chapeau, Clara!
Clara: **Danke, liebes Einhorn! Du hast mich und hoffentlich auch Sophia-Luna gerettet. Ruhe in Frieden!**
{link to: 'Metalltür mit Einhorn, Teil 1', label: 'Verlassen wir den Raum durch den jüngst entdeckten Ausgang!'}Ihr Ziel schien bereits so nah… doch nun steht Clara vor einer soliden wie einbruchsicheren Metalltür, die natürlich verschlossen ist… wie könnte es wohl auch anders sein? Plötzlich materialisiert sich vor den Augen des Kindes aber eine gespenstische, beinahe transparent anmutende Gestalt von majestätischem Gebaren: Es handelt sich um ein schneeweißes Ross mit zartblauer Mähne, das ein gewundenes Horn auf seiner Stirn trägt… Moment: ein Horn? Natürlich: Ein Geisterpferd ist es mitnichten, sondern die spukende Seele des kurz zuvor entdeckten Einhorns.
Einhorn: **Lass mich dir helfen, Mädchen! Selbst bin ich vor zwei Dekaden in diesem Labyrinth verendet. Doch meine Seele konnte noch keinen Frieden finden. Zuvor muss ich ein Individuum davor bewahren, dass ihm das gleiche grausame Schicksal wie mir zuteil wird. Deshalb muss ich dir dabei behilflich sein, dem Labyrinth zu entkommen und Graf Kürbis entgegentreten zu können.**
{link to: 'Metalltür mit Einhorn, Teil 2', label: 'Fortsetzung!'}Clara: **Du willst mir helfen? Das ist sooo lieb von dir!**
Einhorn: **Und es ist simpel, dir zu helfen. Schließlich spuke ich nun derart lange schon in diesem Labyrinth umher und konnte Graf Kürbis immer wieder beim Öffnen der Metalltür beobachten. Ich musste nur seiner Stimme lauschen. Die große Tür reagiert nämlich auf das gesprochene Wort. Höre, Mädchen! Das Zauberwort lautet: ECED.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{link to: 'Metalltür mit Einhorn, Teil 3', label: 'ECED?'}
{link to: 'Metalltür mit Einhorn, Teil 3', label: 'ECED!!!'}Die Metalltür springt auf. Das Einhorn hat Clara tatsächlich jene Zauberformel verraten, welche das wohl letzte große Hindernis beseitigt. Doch kaum blickt Clara sich um, ist das wundersame Wesen bereits verschwunden.
Clara: **Ich hoffe, deine Seele hat jetzt Ruhe gefunden, du wunderbares Einhorn! Danke für alles!**
Nun jedoch gilt es, eine Mission zu vollenden.
{link to: 'Labor von Graf Kürbis', label: 'Betreten wir also diese verdammte Tür!'}Nach Betreten des Raumes fällt Clara sofort eine größere Wandnische in der Mauer zu ihrer Linken ins Auge. Innerhalb dieses Hohlraums scheint ein futuristisch anmutender Gegenstand zu liegen, der auf den ersten Blick an einen Sarg erinnert… nur eben sehr weiß und steril, aber trotzdem irgendwie gruselig. Ein weiterer Ausgang führt gen Osten.
{link to: 'Kammer mit Kapsel, Teil 2', label: 'Sehen wir uns den „Sarg“ in der Nische doch einmal aus der Nähe an!'}
{reveal link: 'Verlassen wir den Raum durch den einzigen Ausgang!', text: '**Kaum hat Clara den anschließenden Raum betreten, muss sie frustriert feststellen, dass es sich hierbei um eine Sackgasse handelt. Sie kann dort absolut nichts Interessantes erkennen, geschweige denn irgendeinen Ausgang. Deshalb kehrt das Mädchen unmittelbar in den Raum mit der Wandnische zurück.**'}Bei näherer Betrachtung bemerkt Clara, dass die seitliche Außenhülle des Sarges über ein hochkomplexes Bedienfeld verfügt. Daneben befindet sich zudem ein immerzu blinkender, grün leuchtender Knopf. Clara kribbelt es in den Fingern, diese verdächtige Taste zu drücken.
{link to: 'Kammer mit Kapsel, Teil 3', label: 'Drücken wir doch mal den grünen Knopf!'}Clara drückt den grünen Knopf, woraufhin eine Stimme ertönt.
Computerstimme: **Kapsel entriegelt. Reisende wird in Wachzustand versetzt.**
Plötzlich springt der Deckel des Sarges auf, den die Stimme des Computerprogramms als Kapsel bezeichnet hatte. Im Innern jener schützenden Hülle liegt eine offenbar quicklebendige Person, welche soeben aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht zu sein scheint. Es handelt sich um eine Frau mit schwarzer Hautfarbe und langen geflochtenen Haaren. Nach einem Moment des Innehaltens richtet sich die Dame allmählich auf, um ihrer Schlafkapsel dann sichtlich ungelenk zu entsteigen.
Reisende: **Bist du meine Empfangsperson? Wurden die Invasoren geschlagen?**
Clara: **Empfangsperson? Invasoren?**
{link to: 'Kammer mit Kapsel, Teil 4', label: 'Fortsetzung!'}Reisende: **Du hast keine Ahnung, was? Und ich habe mich schon gefragt, warum sie in diesem Jahrhundert ernsthaft Kinder als Empfangspersonen vorschicken. Eigentlich müsste jemand vor Ort sein, um mich nach meinem zweihundertjährigen Kälteschlaf zu empfangen. Da muss doch was schiefgelaufen sein. Trotzdem danke, dass du mich aus der Kapsel geholt hast! Ich hätte wahrscheinlich noch die nächste große Party verpennt.**
Clara: **Zweihundertjähriger Kälteschlaf?**
Reisende: **Du magst es echt, meine Worte zu wiederholen, was? Sag mal… nur um sicherzugehen: Welches Jahr schreiben wir denn?**
Wähle deine Antwort, Clara!
{link to: 'Kammer mit Kapsel, Teil 5', label: '2015.'}
{link to: 'Kammer mit Kapsel, Teil 5', label: '2024.'}
{link to: 'Kammer mit Kapsel, Teil 5', label: '2030.'}Reisende: **VERDAMMT, WAS??? Heilige Scheiße! Und ich dachte, das Phänomen des Rückwärtsschlafes sei ein Mythos, aber offenbar ist es in meinem Fall eingetreten. Tja, dann sitze ich jetzt für immer in dieser Zeit fest, in der noch keine geprüfte Kryonik-Technologie existiert. Yay! Da hatte ich doch früher ernsthaft geglaubt, ich würde die Invasion auf diese Weise HINTER mich bringen. Na ja, keine Sorge, Mädel! Die Invasoren entdecken uns erst in den 2160ern.**
Wähle deine Antwort:
{reveal link: 'Ich bin gerade ziemlich verwirrt und weiß nicht so recht, was ich dazu noch sagen soll.', text: 'Reisende: **Das geht mir ähnlich, Mädel. Immerhin bin ich mal eben im Schlaf rückwärts durch die Zeit gereist und muss mich jetzt in einem Jahrzehnt zurechtfinden, das mir nur aus dem History-Web bekannt ist.**'}
{link to: 'Kammer mit Kapsel, Teil 6', label: 'Kryonik?'}Wähle eine andere Frage, Clara!
{reveal link: 'Warum genau liegt deine Kapsel ausgerechnet hier?', text: 'Reisende: **Dies muss der spätere Standort der Kryo-Praxis sein. Meine Kapsel wurde (hihi, WURDE!) in einem der Untergeschosse aufbewahrt, deshalb befinden wir uns jetzt vermutlich auf irgendeiner tieferen Etage, nicht wahr? Ich verstehe nur nicht, wie meine Schlafkapsel in die Vergangenheit mitreisen konnte, da diese Technologie damals noch gar nicht existiert haben, geschweige denn schon an diesem Platz aufgestellt gewesen sein konnte. Hoffentlich habe ich kein Logikloch in der Zeit verursacht.**'}
{reveal link: 'Gibt es in eurer Zeit eigentlich noch Puppen?', text: 'Reisende: **Puppen? Natürlich gibt es noch Puppen. Es wird immer Puppen geben. Auch ich habe als Kind mit Puppen gespielt. Sie sind zeitlos… gerade die klassischen Puppen, die nicht sprechen, singen oder mit enzyklopädischem Wissen nerven.**'}
{link to: 'Kammer mit Kapsel, Teil 8', label: 'Wer SIND eigentlich diese Invasoren? Und von welchem Planeten sind sie gekommen?'}Reisende: **Kälteschlaf quasi. Wobei ich in meinem Fall nicht meinen Tod abgewartet habe, wie es in der Frühzeit der Kryo-Technologie üblich war, sondern mich direkt habe einfrieren lassen, um der Invasion zu entrinnen… wie etliche andere, inklusive meiner gesamten Familie. Wer weiß, wo die alle gelandet sind? Wir haben eben fest daran geglaubt, dass es die Invasoren keine zweihundert Jahre auf der Erde aushalten würden, da sie von einem Planeten mit völlig anderen Lebensbedingungen stammen.**
Wähle deine Antwort, Clara!
{reveal link: 'Aus welchem Jahr stammst du eigentlich… oder wann hast du dich einfrieren lassen?', text: 'Reisende: **2207… als die Invasion in die zerstörerische Phase überging.**'}
{reveal link: 'Warum sollte 200 Jahre später noch eine Empfangsperson auf dich warten?', text: 'Reisende: **Weil wir darauf gehofft haben, dass das Kryo-Unternehmen dann noch bestehen würde, und laut Vertrag müssten die mich von einer Empfangsperson wecken lassen.**'}
{link to: 'Kammer mit Kapsel, Teil 7', label: 'Das sind zwar gute Fragen, aber mich interessieren gerade andere Dinge.'}Reisende: **Die Invasoren? Na ja… es sind… eben Menschen.**
Clara: **MENSCHEN???**
Reisende: **Ja, es sind Menschen, die einer irdischen Dynastie entstammen, aber irgendwann der Erde entflohen sind, um schließlich den Planeten Kürbis, wie sie ihn getauft hatten, zu bevölkern.**
Clara: **Kürbis? Dynastie? Das klingt ja nach… uff. Aber Graf Kürbis ist zu unserer Zeit schon der letzte Nachkomme diese Sippe.**
Reisende: **Wer immer das ist… vermutlich hat er mit all dem nichts zu tun und verfolgt seine eigenen Projekte. Laut History-Web müssten einige seiner Geschwister aber schon in den 1990ern heimlich ins All aufgebrochen sein. Sie badeten ja in Geld und konnten sich Weltraumflüge samt großem Gepäck leisten.**
{link to: 'Kammer mit Kapsel, Teil 9', label: 'Fortsetzung!'}Reisende: **Auf diesem fernen Planeten müssen sie ihre Kürbissetzlinge gepflanzt, ergo ihre Großfamilie immens erweitert haben, um später dann zu einer neuen menschlichen Spezies zu mutieren… was wohl der ungewöhnlichen, vielleicht sogar radioaktiven Atmosphäre des Planeten Kürbis geschuldet war. Sie waren stärker als wir, als sie uns überfielen. Doch sie wollten Macht und hatten sich ihre Eroberungspläne bereits zurechtgelegt. Die Heimat ihrer Ahnen sollte endgültig unter ihrer Herrschaft stehen. Ich habe noch Jahrzehnte der Unterdrückung durch die Invasoren miterlebt.**
Clara: **Uff… ich bin sprachlos. Aber letztlich bin ich nur hier, um meine Puppe Sophia-Luna aus den Fängen von Graf Kürbis zu befreien.**
{link to: 'Kammer mit Kapsel, Teil 10', label: 'Fortsetzung!'}Reisende: **Und dein Graf Kürbis ist ein Schoßhündchen im Vergleich zu den späteren Weltraum-Kürbissen. Trotzdem ist es eine seltsame Ironie: Kaum bin ich der Kürbis-Invasion entflohen, muss ich schon wieder diesen Namen hören. Ich werde jetzt jedenfalls mal diese komische Epoche erkunden… sofern ich den Ausgang aus diesem katakombenartigen Gebäude finde. WO genau befinden wir uns hier überhaupt?**
Clara: **In einem unterirdischen Labyrinth unterhalb eines großen Friedhofs.**
Reisende: **Oje… Wow! Mit dieser Antwort hast du meinen Tag endgültig ruiniert. Vielen Dank dafür! Und da ich befürchte, dass du mir tatsächlich gerade keine Märchen erzählst, wühle ich mich dann mal ganz gemütlich, nebenbei ein Totenlieder-Medley pfeifend, durch das Labyrinth an die Oberfläche, wo ich hoffentlich irgendwie meinen Weg ins pulsierende Stadtleben finden werde.**
{link to: 'Kammer mit Kapsel, Teil 11', label: 'Fortsetzung!'}Bevor sich Clara von der Reisenden verabschiedet, hieven sie gemeinsam die Schlafkapsel aus der Wandnische, die eigentlich ein großes rechteckiges Fenster ist, welches wiederum als Schlupfloch in den nächsten Raum fungiert. Nun wissen wir wohl, wohin die Reise gehen muss.
{link to: 'Einhorn-Skelett, Teil 1', label: 'Schlüpfen wir schnell durch die Öffnung in der Mauer!'}