<p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>(if: visits is 1)[(set: $briefkastenkaputt to 0)](if: $flag_warn2 is 0)[(if: visits is 1)[Schmiedeeisern versperrte das Tor den Weg aus Rollsplitt. Es knirschte, als Paul den Wagen zum Stehen brachte. Das war es also. Der Nachlassverwalter der Erbengemeinschaft hatte ihm den Weg ziemlich umständlich beschrieben, aber das spielte jetzt keine Rolle mehr. Er hatte das Haus gefunden. Erleichtert öffnete Paul die Fahrertür und trat ins Freie. Es war neblig und die Luft roch feucht. Obwohl schon Abend war, hatte er sich dazu entschlossen noch herzukommen. Je früher die Instandsetzungsarbeiten beginnen würden, desto besser. Paul war schon immer ein ungeduldiger Mensch gewesen und seine fordernde Art empfand nicht jeder als angenehm. Aber er hatte Erfolg und seine Immobilienfirma lief besser denn je. [[Das Eisentor->DerHof]] war im Dunst erkennbar. Als Paul ein paar Schritte darauf zu machte, schärften sich die Umrisse und schwarze Stangen hoben sich gegen das Dämmerlicht ab. Nirgends war ein Schüsselloch zu sehen — es gab nur einen [[verrosteten Briefkasten->verrosteterBriefkasten]], der am linken Torflügel angebracht war.](if:visits > 1)[Das große Eisentor stand immer noch offen. Seitlich hing der [[verrostete Briefkasten->verrosteterBriefkasten]], auf der anderen Seite konnte Paul sein Auto sehen. Er überlegte, ob er nicht doch lieber [[nach Hause->heimfahren]] fahren und morgen früh wiederkommen sollte. Aber er war extra heute hergekommen um sich vorab ein Bild vom Zustand des Anwesens zu machen. Wenn er jetzt schonmal hier war, dann spielte es keine Rolle, wenn er sich umsah. Hinter Paul befand sich der [[Hof->DerHof]].]](if: $flag_warn2 > 0)[ Gerade als Paul sich wieder nach draußen zwängen wollte, fiel ihm ein, daß er noch nicht telefoniert hatte. Er zögerte. Das ungute Gefühl ließ ihn nicht los, daß irgendetwas mit diesem Ort hier nicht stimmte. Vielleicht war es gefährlich, [[zum Anwesen->DerHof]] zurückzugehen, andererseits lockte der Profit. Paul gab sich einen Ruck und ging zurück auf den [[Hof->DerHof]].] <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>(set: $vom_hof to 1)(if: visits is 1)[Auf gut Glück stemmte Paul die Schulter gegen die Eisenstangen und drückte sein Körpergewicht nach vorne. <i>Krrrrr</i>, machte das Tor und der rechte Flügel öffnete sich so weit, dass Paul hindurchpasste. Sein teurer blauer Anzug wurde schwarz, als der alte Rost daran abrieb. Schließlich war er drüben und klopfte sich den dunklen Staub von den Ärmeln. Ein breiter, leicht gebogener Weg führte etwa zwei Dutzend Meter weiter und mündete schließlich in einen mit groben Steinen gepflasterten Platz. Paul blieb stehen und ließ seinen Blick über die Umgebung streifen. ]Der Hof bot direkten Ausblick auf das Anwesen — ein altes großes Haus mit schwarz gähnenden Fenstern. (either:"Paul kam es so vor, als würde das Gebäude seltsam schief stehen, doch das mochte täuschen.","Plötzlich schien es Paul, als würde sich hinter einer der dunklen Scheiben etwas bewegen — aber als er genauer hinsah, war dort nichts.") Steinerne Treppen führten zum (if: $eingang_visited > 0)[[[Haupteingang->Die Empfangshalle]]](if: $eingang_visited is 0)[[[Haupteingang->Der Eingang zum Haus]]] hinauf. Links am Gebäude bog ein Weg ab, der zu einer kleinen [[Parkanlage->Die Parkanlage]] mit Garten führte. Rechter Hand, etwas abseits hinter Bäumen und Sträuchern, stand ein Schuppen mit Wellblechdach. Dort befand sich die [[Garage->Die Garage]]. Am anderen Ende des breiten Weges, der vom Anwesen wegführte, war das große [[Eisentor->DasTor]] zu erkennen. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>(if: visits > 1)[(set: $briefkastenkaputt to 1)](if:$briefkastenkaputt is 0)[Als Paul die Klappe des Briefkastens anhob, zerbrachen die vom Rost zerfressenen Scharniere. Er bückte sich, legte das abgebrochene Stück Metall auf den Boden und versuchte in dem offenen Kasten etwas zu erkennen. Ein vergilbtes Stück Papier lag darin. Vorsichtig zog er es heraus. Es war ein grobes Stück Pappe, auf das jemand mit einem Kohlestift oder etwas ähnlichem einige Worte in krummen Buchstaben gekritzelt hatte:](if:$briefkastenkaputt > 0)[Paul zog das Stück Pappe, aus dem Briefkasten und las, was darauf stand:] (if: $flag_warn1 is 0)[(if: $flag_warn2 is 0)[IHR, DIE IHR EINTRETET, GEBT ALLE HOFFNUNG AUF. (if: $vom_hof is 0)[(if:visits is 1)[Paul runzelte die Stirn. War das ein Kinderscherz oder ein schlechter Versuch ungebetene Besucher fernzuhalten? Er schob die Nachricht zurück in den zerfressenen Blechkasten und betrachtete erneut das [[Eisentor->DerHof]].]](if: $vom_hof > 0)[(if: $briefkastenkaputt is 0)[Paul runzelte die Stirn. War das ein Kinderscherz oder ein schlechter Versuch ungebetene Besucher fernzuhalten? Er schob die Nachricht zurück in den zerfressenen Blechkasten und ging zurück auf den [[Hof->DerHof]].]](if: visits > 1)[Paul schob die Nachricht zurück in den zerfressenen Blechkasten und (if: $vom_hof > 0)[ging zurück auf den [[Hof->DerHof]].]]]](if: $flag_warn1 > 0)[(if: $flag_warn2 is 0)[ES GIBT KEIN ENTKOMMEN. Paul schob die Nachricht zurück in den zerfressenen Blechkasten und (if: $vom_hof > 0)[ging zurück auf den [[Hof->DerHof]].]]](if: $flag_warn1 > 0)[(if: $flag_warn2 > 0)[DU WIRST HIER BLEIBEN, PAUL. Paul schob die Nachricht zurück in den zerfressenen Blechkasten und (if: $vom_hof > 0)[ging zurück auf den [[Hof->DerHof]].]]] <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>Paul gab sich einen Ruck und zwängte sich durch das Eisentor nach draußen. Wieder wurden seine Ärmel schwarz. Was soll's, dachte er - die Instandsetzungsarbeiten konnten auch noch einen halben Tag warten. Er öffnete die Autotür und stieg in seinen Wagen. Rückwärts fuhr er mit knirschenden Reifen den Rollsplittweg zurück bis zur Mündung an der Hauptstraße, über die er gekommen war. Dort wendete er und blickte zurück zum Weg, der auf [[das Anwesen->WiederAmTor2]] führte. Er sah wieder zur Straße. In einer Dreiviertelstunde würde er [[zuhause->zuhause]] sein, wenn er jetzt losfuhr. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>Die Empfangshalle erschien in schummrigem Licht, das von (if: visits > 1)[den Deckenlampen und von ][[draußen->DerHof]] spärlich durch die trüben Fensterscheiben hereinfiel. Gleich rechter Hand war eine [[Theke->Theke]], anscheinend hatte es hier zu Lebzeiten der Besitzer einen Portier gegeben. Doch jetzt befand sich hinter dem Tresen nur eine dunkle staubige Nische. (if: visits is 1)[Geradeaus verschwand ein [[Flur im Dämmerlicht->Bibliothek]]](if: visits > 1)[Geradeaus war die [[Treppe->Obergeschoss]](if: $BIBLIOTHEK_VISITED is 0)[ und der [[Flur im Dämmerlicht->Bibliothek]]](if: $BIBLIOTHEK_VISITED > 0)[, die [[Bibliothek->Bibliothek]] am Ende des Flurs]], links gab es einen großen Durchgang zu einem offenen [[Speisesaal->SpeisesaalErdgeschoss]] mit Kamin und einem langen Tisch. (if: visits is 1)[&nbsp;&nbsp;Paul zog die Nase hoch, es roch muffig aber die Luft war trocken — Schimmelbefall war hier im Erdgeschoß wahrscheinlich keiner zu erwarten. Suchend blickte er an den Wänden entlang und entdeckte gleich neben sich einen einfachen Drehlichtschalter. Er betätigte ihn und mit einem dumpfen <i>Klack</i> flackerte elektrisches Licht an der Flurdecke auf. Überrascht sah Paul nach oben. Offenbar waren die alten Stromleitungen noch intakt. Zwar war es nicht sehr hell, aber man konnte mehr erkennen als zuvor. Geradeaus befand sich eine [[Treppe->Obergeschoss]].] <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>(set: $eingang_visited to 1)(if: visits is 1)[Die Treppenstufen zum Haupteingang des Herrenhauses waren schief und ausgetreten. Der Eingang selbst bestand aus einer breiten, schweren Eichenholztüre, die jedoch verschlossen war. Oben, auf dem Türsturz war etwas in den Stein gemeißelt worden. Paul beugte sich zurück bis er lesen konnte, was dort stand: DIE REALITÄT IST EIN LABYRINTH. Verwirrt kramte Paul in seiner Hosentasche und zog einen dicken Schlüssel heraus, den ihm der Nachlassverwalter gegeben hatte. Der Schlüssel passte und die Eichentür öffnete sich quietschend. Paul [[trat ein->Die Empfangshalle]].] <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>Die Parkanlage wurde von einer zerbröckelnden Mauer umschlossen. In der Mitte, zwischen schmal verlaufenden Wegstücken stand ein kleiner moosüberwachsener Steinbrunnen. Ganz hinten, an der Mauer befand sich der [[Garten->Der Garten]]. Vom Park aus war [[der Hof->DerHof]] nur noch teilweise zu überblicken — die linke Hauswand des Hauptgebäudes verdeckte den Eingangsbereich und auch die Garage war nicht mehr zu sehen. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>(if: visits is 1)[(if: $TELEFONIERT1 > 0)[(set: $PHONED_BUT_FIRSTTIME_ABSTELLKAMMER to 1)]](if: $TELEFONIERT1 > 0)[(if: $SPIEGEL_GESEHEN_1 is 0)[Die Abstellkammer war staubig und es roch muffig. Durch ein winziges Fenster fiel schummriges Licht herein. An der Wand lehnte etwas Schweres, das wie ein Gemälde oder eine große Holzplatte aussah, aber der Gegenstand war verhüllt und Paul konnte nichts genaues erkennen. Sofort erinnerte er sich an das seltsame Telefonat; Ganz bestimmt verbarg sich unter dem Leinentuch der große Spiegel. Doch Paul zögerte - man hatte ihn eindringlich davor gewarnt hineinzuschauen. Unschlüssig stand er da und überlegte, ob er [[das staubige Überwurftuch entfernen->Spiegelanschauen1]], oder lieber zurück in die [[Garage->Die Garage]] gehen sollte.]](if: $TELEFONIERT1 is 0)[Die Abstellkammer war staubig und es roch muffig. Durch ein winziges Fenster fiel schummriges Licht herein. An der Wand lehnte etwas Schweres, das wie ein Gemälde oder eine große Holzplatte aussah, aber der Gegenstand war verhüllt und Paul konnte nichts genaues erkennen. Die [[Garage->Die Garage]] befand sich hinter ihm.] <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>Paul stand in der Garage. An der linken Wand befand sich eine Reparaturzeile mit Werkbank und einigen Geräten sowie Wekzeug. Rückwärtig befand sich hinter einer offenen Nische eine kleine [[Abstellkammer->Abstellkammer1]]. Die einzige Möglichkeit, die Garage zu verlassen war, zurück zum [[Hof->DerHof]] zu gehen. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>Paul stand im Garten. Die verwahrlosten Beete waren mit Unkraut überwuchert. Vertrocknete Sträucher und Disteln wuchsen entlang der mit Efeu bedeckten Mauer. Ein flechtenüberzogener Birnbaum kränkelte in der Ecke, wo Hauswand und Mauer sich trafen. Hier und nebenan [[im Park->Die Parkanlage]] wartete viel Arbeit auf die neuen Besitzer, dachte Paul. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>Paul fluchte und wendete erneut. Die Reifen seines Wagens knirschten auf dem Rollsplitweg zum Anwesen hinauf. Wankelmütigkeit war eigentlich nie seine Art gewesen, dachte er. Das Eisentor tauchte aus dem Nebel im Scheinwerferlicht auf und Paul stellte den Motor ab. Er stieg aus, zwängte sich auf's neue durch den Öffnungsspalt und lief den gebogenen Weg zum gepflasterten [[Hof->DerHof]] hinauf. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>Paul trat auf's Gas und brauste die Straße hinunter. Zwanzig Minuten später befand er sich auf der Autobahn, die ihn zur Stadt brachte. Er nahm die dritte Ausfahrt und erreichte eine knappe halbe Stunde später die Wohnsiedlung, wo er ein kleines Apartement gemietet hatte. Paul parkte den Wagen auf einem dafür vorgesehenen Stellplatz, betrat ein mehrstöckiges Gebäude und nahm den Fahrstuhl. Im sechsten Stock stieg er aus, schloß seine Wohnungstür am Ende des Korridors auf und war zuhause. Die Uhr an der Wand zeigte kurz vor acht. Er ließ sich aufs Bett fallen und gähnte. Fünf Minuten später war er [[eingeschlafen->TraumImTraum]]. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>(set: $ctr to it +1)(if: $ctr is 1)[(set: $flag_warn2 to 0)(set: $flag_warn1 to 1)](if: $ctr is 2)[(set: $flag_warn2 to 1)(set: $flag_warn1 to 0)](set: $briefkastenkaputt to 1)Paul hatte einen seltsamen Traum. Es war am Abend und die Dämmerung hatte bereits eingesetzt. Mit seinem Wagen fuhr er zu einem alten Anwesen um eine Begutachtung vorzunehmen. Nebel hing über der Straße und beinahe hätte er die Abzweigung verpaßt. Er bremste scharf und bog in den schmalen Seitenweg ein. Knirschend fuhr der Wagen über Rollsplitt, bis ein großes Eisentor den Weg versperrte. Paul hielt an und stieg aus. Die Luft roch feucht. Er näherte sich dem Eisentor und stellte überrascht fest, daß es offen stand. Seitlich war ein kaputter, verrosteter Briefkasten angebracht, darin steckte ein Stück vergilbtes Papier. Er zog es heraus und las die krummen Buchstaben, die jemand mit einem Kohlestift oder etwas ähnlichem daraufgekritzelt hatte: (if: $flag_warn1 > 0)[ES GIBT KEIN ENTKOMMEN. Irgendwie hatte Paul das Gefühl, daß er schonmal hiergewesen war, er konnte aber nicht sagen wann oder warum das gewesen sein sollte. Kopfschüttelnd wischte er seine Gedanken beiseite und zwängte sich durch die Eisenstangen nach drinnen auf [[den Hof->DerHof]].](if: $flag_warn2 > 0)[DU WIRST HIER BLEIBEN, PAUL. Paul stutzte und ließ das Papier sinken. Argwöhnisch blickte er sich um. Was passierte hier? In einem Anflug von Panik widerstand er der Versuchung, sofort zurück ins Auto zu springen und zu flüchten. Sein Puls schlug ihm bis zum Hals. Ruhig Blut, dachte Paul, es war völlig in Ordnung, hier zu sein. Man hatte ihn offiziell beauftragt, seine Arbeit zu tun. Dennoch — für solche Drohungen gab es keinen Anlass und irgendetwas stimmte hier nicht. (if: $telefon_seen > 0)[Sobald er wieder im Haus war, würde er vom Telefon aus die Polizei verständigen. ](if: $telefon_seen is 0)[Am besten er verständigte umgehend die Polizei. Sein eigenes tragbares Telefon hatte er nicht mitgenommen, aber sicher gab es eins irgendwo im Haus. ]Widerwillig zwängte er sich durch die Eisenstangen nach drinnen auf [[den Hof->DerHof]].] <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p> (set: $SPIEGEL_GESEHEN_1 to 1)Paul entfernte das Tuch und blickte in den Spiegel. Das reflektierende Metall war stellenweise matt und stumpf geworden. Nur vage konnte er sein Ebenbild im diffusen Glanz erkennen. Fast ein wenig enttäuscht wollte er seinen Blick wieder abwenden, als plötzlich sein Gesicht verzerrt zu sein schien. Es wirkte furchtbar entstellt und in dieser Fratze lag etwas Grausames - eine unerbittliche Härte und Kälte, die alles Menschliche verloren hatte. Mit aufgerissenen Augen stand Paul da, ungläubig in den Spiegel starrend. Panik stieg auf und er wollte sich abwenden, losreißen - aber es ging nicht. Dann war es vorbei. Überrascht stieß er die Luft aus seiner Lunge aus. Der Moment hatte nur einen Sekundenbruchteil lang gedauert, doch Pauls Knie waren weich und er musste sich mit der Hand abstützen um nicht zu fallen. Verwirrt versuchte er einen klaren Gedanken zu fassen als irgendetwas tief in seinem Inneren zerbrach und ihm in fataler Weise klar wurde, dass das, was er gesehen hatte, niemand anderes gewesen war als er selbst. Tränen schossen ihm in die Augen. OH MEIN GOTT, dachte Paul. WAS IST AUS MIR GEWORDEN? Erschrocken und hilflos stand er da, den Kopf in die andere Hand vergraben, während seine bitteren Tränen auf den staubigen Boden tropften. Hinter ihm lag der Durchgang zur [[Garage->Garage2]]. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p>Paul stand in der Garage. Die Werkbank mit den Geräten war im Halbdunkel beinahe nicht mehr zu sehen. Rückwärtig befand sich hinter der offenen Nische die kleine [[Abstellkammer->Abstellkammer2]] mit dem großen Spiegel darin. Die einzige Möglichkeit, die Garage zu verlassen war, zurück zum [[Hof->Hof2]] zu gehen. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>(set: $SPEISESAAL_HASVISITED to 1)Paul trat unter dem runden Bogen des breiten Durchgangs hindurch in den Speisesaal. (if: visits is 1)[Fast wäre er mit einer Ritterrüstung zusammengestoßen, die am Beginn der langen Tafel an der Wand lauerte. Verärgert über seine eigene Schreckhaftigkeit starrte Paul das hohle Eisengewand an. Mit dem linken Handschuh hielt der imposante Schuppenpanzer eine bedrohlich aussehende Lanze umklammert. Das Visier des Helmes war hochgeklappt - dahinter lag eine merkwürdig gleichgültige Leere, so als ob zeitgleich mit dem Anlegen dieses Panzers jeder Mensch unweigerlich seine Seele verlieren würde. Paul fröstelte. Er ging weiter an der Tafel entlang bis zum Kamin. Seit langem war hier kein Feuer mehr gemacht worden; auf dem Ruß hatte sich bereits Flechten und dünnes, kümmerliches Moos gebildet. Paul sah nach oben. Portraits von wohlhabenden Frauen und Männern hingen an den Wänden, aber die Gesichter darauf waren verblasst und kaum noch zu erkennen.](if: visits > 1)[Diesmal rechnete er mit der Ritterrüstung, die am Beginn der langen Tafel an der Wand lauerte. Trotzdem sah er das hohle Eisengewand erneut an. Mit dem linken Handschuh hielt der imposante Schuppenpanzer die bedrohlich aussehende Lanze umklammert. Das Visier des Helmes war hochgeklappt - dahinter lag immer noch diese merkwürdig gleichgültige Leere, so als ob zeitgleich mit dem Anlegen dieses Panzers jeder Mensch unweigerlich seine Seele verlieren würde. Paul fror und wünschte sich ein prassenlndes Feuer im Kamin. Er ging an der Tafel entlang bis nach hinten. Ruß, Flechten und dünnes, kümmerliches Moos würde man entfernen müssen. Oben an den Wänden hingen unverändert die Portraits von wohlhabenden Frauen und Männern, aber die Gesichter darauf waren verblasst und kaum noch zu erkennen.] Stirnrunzelnd blickte er zurück zur [[Eingangshalle->Die Empfangshalle]]. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>(set: $telefon_seen to 1)(if: visits is 1)[Paul ging um die Theke herum und betrachtete die Nische. Es gab eine Garderobe sowie einen kleinen Schuhschrank daneben. Außerdem befand sich unter der Theke eine Ablage mit einem [[Telefon->Telefon]].](if: visits > 1)[Paul ging um die Theke herum und betrachtete abermals die Nische. Dort war die Garderobe sowie der kleine Schuhschrank daneben. Außerdem befand sich unter der Theke die Ablage mit dem [[Telefon->Telefon]].] Der [[Eingangsbereich->Die Empfangshalle]] lag still in Pauls Rücken. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>Paul ging den kurzen Flur entlang bis zur Treppe, die nach oben führte. Unsicher blickte er hinauf. Eigentlich wollte er noch gar nicht in die oberen Stockwerke, solange er draußen und drinnen im Haus noch nicht alles Wichtige erkundet hatte. Er begab sich zurück in die [[Eingangshalle->Die Empfangshalle]]. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p>(if: $SPEISESAAL_HASVISITED > 0)[Paul nahm die Treppe nach oben. Die alten Eichenholzstufen knarrten unter seinen Füßen, hielten aber stand. Der Flur im ersten Stock war kleiner als der im Erdgeschoß. Es gab nur zwei Zimmer die von hier aus direkt erreichbar waren, sowie eine Art steile Trittleiter am hinteren Ende, die zweifellos zum Dachgeschoß führte. Paul entschied sich für das nächstgelegene Zimmer. Sofort beglückwünschte er sich für seine Wahl, denn jetzt stand er in einem prunkvoll eingerichteten Wohnzimmer, das wohl gleichzeitig als Musikzimmer gedient haben musste. Edel bestickte Sofas und vergoldete Stühle standen um einen alten Flügel, der zwar inzwischen unter seiner Last schief stand, gleichwohl jedoch immer noch stolzen Glanz ausstrahlte. Was waren hier wohl für Leute ein- und ausgegangen, die an zahllosen Abenden den virtuos gespielten Melodien gelauscht hatten? Außerdem war auch hier ein Kamin vorhanden, vermutlich mit demselben Abzug wie der im Speisesaal darunter. Paul ließ seinen Blick weiter schweifen und entdeckte schließlich an der rechten Wand eine große kahle Fläche mit dicken Metallhaken. Hier hatte der große Spiegel gehangen. Eingelassen in die nackte Wand war ein schmaler Tresor, der früher offenbar als Geheimfach gedient hatte. Die kleine dickwandige Stahltür stand nur einen winzigen Spalt offen, doch Paul konnte ein verräterisches Glitzern dahinter erkennen. Er kniff die Augen zusammen. Diamanten? Vorsichtig trat er näher und drückte mit dem Finger die Tür zum Inneren des Safe vollends beiseite. Mit ungläubigem Staunen starrte er auf edelstes Geschmeide - Schmuck aus Silber und Gold, mit Meisterhand kunstvoll verarbeitet zu Ketten und Broschen aus Perlen mit funkelnden Edelsteinen besetzt. Paul schluckte und ein unverholenes Grinsen schlich sich in seine Mundwinkel. Was hier vor ihm lag, würde ihn noch weitaus reicher machen, als bisher - reich bis an sein Lebensende. Das Beste daran war, er brauchte keinem Menschen davon zu erzählen, denn nach dem Tod der ehemaligen Hausbesitzer war er selbst der erste, der davon wußte. Noch zögerte er, bevor er [[die Hand ausstreckten und nach dem Schmuck greifen->Habgier]] würde, oder lieber Ehrlichkeit und Vernunft walten lassen und hinunter in die [[Eingangshalle->Vernunft]] zurückkehren sollte.](if: $SPEISESAAL_HASVISITED is 0)[ Paul ging den kurzen Flur entlang bis zur Treppe, die nach oben führte. Unsicher blickte er hinauf. Eigentlich wollte er noch gar nicht in die oberen Stockwerke, solange er draußen und drinnen im Haus noch nicht alles Wichtige erkundet hatte. Er begab sich zurück in die [[Eingangshalle->Eingangshalle2]].] <p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>(set: $BIBLIOTHEK_VISITED to 1)(if: visits is 1)[Paul durchquerte den Flur und betrat einen Raum voll mit Bücherregalen. Scharf abgegrenzte, fahle Lichtstreifen durchschnitten den staubigen Raum, aus scheibenlosen Fenstern kommend. Zentimeterdicker Staub lag auf in Leder eingebundenen, offensichtlich antiken Büchern. Leise pfiff Paul durch die Zähne. Das war nicht das, was er tagtäglich zu Gesicht bekam, wenn er für seine Klienten Immobilien begutachtete. Er trat an eins der Regale. Die meisten dieser Bücher waren in sehr schlechtem Zustand und würden einfach zu Staub zerfallen, wenn er sie berührte. Aber andere schienen besser erhalten und das machte ihn auf seltsame Weise kribbelig. Er kannte das Gefühl genau, das jedesmal Besitz von ihm ergriff, wenn er ein gutes Geschäft witterte. Gut gelaunt schritt er wieder zur Tür und zurück in die [[Eingangshalle->Die Empfangshalle]].](if: visits > 1)[ Paul durchquerte den Flur und betrat die Bibliothek. Scharf abgegrenzte, fahle Llichtstreifen durchschnitten den staubigen Raum, aus scheibenlosen Fenstern kommend. Zentimeterdicker Staub lag auf den in Leder eingebundenen, offensichtlich antiken Büchern. Zweifellos, dachte er: Die gut erhaltenen Exemplare der Bücher würden den Wert des Hauses beträchtlich steigern. Erfreut schritt er wieder zur Tür und zurück in die [[Eingangshalle->Die Empfangshalle]].] <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p>(set: $TELEFONIERT1 to 1)(if: $flag_warn2 > 0)[(set: $TELEFONIERT2 to 1)](if: visits is 1)[Paul nahm den Hörer von der Gabel. Das Freizeichen ertönte. (if: visits is 1)[(if: $flag_warn2 is 0)[Zufrieden](if: $flag_warn2 > 0)[Erleichtert] stellte er fest, daß auch hier elektrische Versorgung vorhanden war. ](if: $flag_warn2 is 0)[Aber wen sollte er anrufen? Gerade als er wieder auflegen wollte, ertönte plötzlich ein seltsames Knacken in der Leitung. Atemgeräusche drangen an sein Ohr. "Hallo?" Paul lauschte angespannt. Eine brüchige Stimme schien etwas zu flüstern: "Der Spiegel! ... Schauen Sie auf keinen Fall hinein! Sie dürfen nicht ..." die Verbindung wurde unterbrochen. Paul setzte den Hörer langsam zurück auf die Gabel. Wer hatte da gesprochen? Und was für einen Spiegel hatte die Stimme gemeint? Er schüttelte den Kopf.](if: $flag_warn2 > 0)[Er wählte die Rufnummer der Polizei, kurz darauf meldete sich eine schlecht verständliche Stimme: "Polizeirevier Süd, was kann ich für Sie tun?"<br>&nbsp;&nbsp;Paul sagte: "Mein Name ist Paul Meier, ich befinde mich südlich der Stadt im Manor-Anwesen und habe hier anonyme Drohungen per Post erhalten. Bitte kommen Sie her, ich fühle mich nicht sicher."<br>&nbsp;&nbsp;Die krächzende Stimme am anderen Ende der Leitung nuschelte etwas und antwortete schließlich: "Wir schicken jemand vorbei, bitte bleiben sie ruhig ... ach ja, und schauen Sie keinesfalls in den großen Spiegel." Die Verbindung wurde unterbrochen. Paul setzte den Telefonhörer zurück auf die Gabel. Was für ein Spiegel? Und warum sollte er dort nicht hineinschauen?] Der [[Eingangsbereich->Die Empfangshalle]] lag still vor ihm.](if: visits > 1)[Paul überlegte. Es machte keinen Sinn, jetzt schon wieder zu telefonieren. Er ging zurück in die [[Eingangshalle->Die Empfangshalle]].] <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_wuetend.png"></p>Immer noch grinsend nahm Paul den wertvollen Schmuck aus dem offenen Tresor. Doch das zusätzliche, geringe aber dennoch nicht unerhebliche Gewicht der Edelmetalle und seltenen Steine ließ die morsche Holzdiele unter seinen Füßen zerbrechen, die Paul in seiner übertriebenen Habgier ganz übersehen hatte. Krachend und splitternd gab der spröde Boden vollends nach und Paul stürzte mit einem enttäuschten Aufschrei in den Speisesaal darunter - direkt auf die Lanze der Ritterrüstung. Die schartige Spitze bohrte sich erbarmungslos durch seine Rippen, mitten ins Herz und trat blutig auf der Rückseite zwischen den Schulterblättern wieder hervor. Noch bevor die hohle Ritterrüstung scheppernd über ihm zusammenbrach war das Leben aus Paul gewichen und seine Augen blickten starr und glasig ins ferne Nichts. Die weißen, blutleere Hände umklammerten noch immer den Schmuck. Draußen war es inwischen Nacht geworden. Das letzte Licht des Abendrots war erloschen - schwaches Mondlicht tauchte den Speisesaal samt [[Empfangshalle->Eingangshalle3]] in ein unheilvolles Dunkel. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_wuetend.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_froehlich.png"></p> Paul schloß die Augen und atmete tief durch. Richtig, was er hier vorhatte war nicht nur gänzlich unvernünftig, sondern auch kriminell. Er trat einen Schritt zurück und bemerkte in letzter Sekunde die morsche Diele unter seinem Fuß, die um ein Haar zu seinem Verhängnis geworden wäre. Es gab ein trockenes Knacken und das abgebrochene Holzstück verschwand in einem Loch voller Staub und Dreck. Paul keuchte und wischte sich kalten Schweiß von der Stirn. Mit gemischten Gefühlen nahm er vorsichtig die Treppe nach unten und trat durch die Eingangshalle ins Freie. Der Hof lag im Halbdunkel vor ihm und der letzte Rest des Abendrots leuchtete schwach am fernen Horizont. (if: $TELEFONIERT2 > 0)[Von irgendwoher war schwach eine Polizeisirene zu hören, die allmählich näher kam. ] Paul drehte sich nochmal zu dem alten Haus um und nahm sich fest vor, in Zukunft etwas weniger zu arbeiten. - ENDE - <p align="center"><img src="Trenner_Maske_froehlich.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p>Das Eisentor mit den schwarzen Stangen stand noch immer einen Spalt offen. Ein Stück dahinter konnte Paul im schwachen Abendlicht seinen Wagen stehen sehen. Er würde jetzt natürlich wegfahren können, dachte er. (if: $TELEFONIERT2 > 0)[Doch dann erinnerte er sich daran, dass die Polizei jemand hatte vorbeischicken wollen.](if: $TELEFONIERT2 is 0)[Doch er hatte schon zuviel Zeit verloren.] Deswegen war es wohl besser, wenn er erstmal beim Haus bleiben würde. Er ging zurück zum [[Hof->Hof2]]. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p>Der Hof lag im Dämmerlicht, es war Abend geworden — das alte Herrenhaus mit den schwarz gähnenden Fenstern ragte gegenüber in die Höhe. Die steinernen Treppen zur [[Eingangshalle->Eingangshalle2]] warfen breite Schatten auf den gepflasterten Boden. Links vom Gebäude bog der Weg zum [[Park->Parkanlage2]] mit dem Garten ab. Rechts hinter den Bäumen und Sträuchern, stand der Schuppen mit Wellblechdach. Dort befand sich die [[Garage->Garage2]]. Am anderen Ende des Weges, der vom Anwesen wegführte, war das große [[Eisentor->Tor2]] zu erkennen. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p>Die Empfangshalle erschien in schummrigem Licht, das von den Deckenlampen und dem fahlen Abendlicht von [[draußen->Hof2]] spärlich erhellt wurde. Paul betrachtete erneut die alten elektrischen Lampen und wunderte sich, dass diese immer noch funktionierten. Ein leichtes Gefühl von Unwohlsein überkam ihn, als er nach rechts schaute, zur Theke mit der staubigen Nische und dem Telefon dahinter. Das seltsame Gespräch und die flüsternde Stimme, die am anderen Leitungsende zu ihm gesprochen hatte, waren ihm noch immer unheimlich.(if: $TELEFONIERT2 > 0)[ Aber hatte der Polizist ihm nicht versichert, dass jemand vorbeikommen würde?] Er schob seine düsteren Gedanken beiseite und sah sich wieder um. Geradeaus befand sich die [[Treppe->Obergeschoss2]] sowie die Bibliothek am Ende des Flurs. Zum halboffenen [[Speisesaal->Speisesaal2]] ging es nach links. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p>Der kleine Park mit dem verwahrlosten Garten und dem Birnbaum wirkte im Abendlicht noch trostloser. Paul ging zurück auf den [[Hof->Hof2]]. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p>(if: $SPEISESAAL_HASVISITED is 1)[Paul trat wieder unter dem runden Bogen des breiten Durchgangs hindurch in den Speisesaal. Diesmal rechnete er mit der Ritterrüstung, die am Beginn der langen Tafel an der Wand lauerte. Trotzdem sah er das hohle Eisengewand erneut an. Mit dem linken Handschuh hielt der imposante Schuppenpanzer die bedrohlich aussehende Lanze umklammert. Das Visier des Helmes war hochgeklappt - dahinter lag immer noch diese merkwürdig gleichgültige Leere, so als ob zeitgleich mit dem Anlegen dieses Panzers jeder Mensch unweigerlich seine Seele verlieren würde. Paul fror und wünschte sich ein prassenlndes Feuer im Kamin. Er ging an der Tafel entlang bis nach hinten. Ruß, Flechten und dünnes, kümmerliches Moos würde man entfernen müssen. Oben an den Wänden hingen unverändert die Portraits von wohlhabenden Frauen und Männern, aber die Gesichter darauf waren verblasst und kaum noch zu erkennen.] (if: $SPEISESAAL_HASVISITED is 0)[(set: $SPEISESAAL_HASVISITED to 1)Fast wäre er mit einer Ritterrüstung zusammengestoßen, die am Beginn der langen Tafel an der Wand lauerte. Verärgert über seine eigene Schreckhaftigkeit starrte Paul das hohle Eisengewand an. Mit dem linken Handschuh hielt der imposante Schuppenpanzer eine bedrohlich aussehende Lanze umklammert. Das Visier des Helmes war hochgeklappt - dahinter lag eine merkwürdig gleichgültige Leere, so als ob zeitgleich mit dem Anlegen dieses Panzers jeder Mensch unweigerlich seine Seele verlieren würde. Paul fröstelte. Er ging weiter an der Tafel entlang bis zum Kamin. Seit langem war hier kein Feuer mehr gemacht worden; auf dem Ruß hatte sich bereits Flechten und dünnes, kümmerliches Moos gebildet. Paul sah nach oben. Portraits von wohlhabenden Frauen und Männern hingen an den Wänden, aber die Gesichter darauf waren verblasst und kaum noch zu erkennen.] Stirnrunzelnd blickte er zurück zur [[Eingangshalle->Eingangshalle2]]. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p>Hier stand der große Spiegel. Das Überwurftuch hing beiseite geschoben an einer Ecke. Paul überlegte, ob er zurück in die [[Garage->Garage2]] gehen sollte oder [[nochmal in den Spiegel blicken->Spiegelanschauen2]]. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p>Paul stand vor dem großen Spiegel. DU WEISST DOCH SCHON BESCHEID, fuhr es ihm durch den Kopf. Richtig, das wusste er. Er wandte sich wieder ab. Von hier aus konnte er nur zurück in die [[Garage->Garage2]] gehen. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_traurig.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_wuetend.png"></p>Die Empfangshalle lag dunkel da, jetzt nur noch erhellt vom spärlichen Mondlicht, das durch die fahlen Fensterscheiben hereinfiel. Die Theke mit dem Tresen war kaum noch erkennbar und der Flur gähnte bedrohlich aus dem Nichts. Links hinter dem breiten Durchgang zum Speisesaal lag die Pauls Leiche in einer grotesken, blutüberströmten Umarmung mit der leeren Ritterrüstung. Die Empfangshalle hatte ihre wenig einladend wirkende Atmosphäre jetzt völlig verloren - nur noch die Tür zum Ausgang auf den [[Hof->Hof3]] schien nicht ganz so beklemmend wie der Rest des jetzt leblosen Hauses. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_wuetend.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_wuetend.png"></p>Der Hof sah im Mondlicht seltsam unwirklich aus. Die steinernen Treppen mündeten wie in einen dunklen See, auf dem sich die vom blassen Licht beleuchteten Pflastersteine wie Wellen abzuheben schienen. Rechts, weit in der Ferne und unerreichbar erhob sich wie eine zerbröckelnde Insel, kurz vor dem endgültigen Untergang, der Garagenschuppen aus dem schwarzen Wasser. Der Park mit dem Garten war längst versunken. Falls es noch irgendeine Hoffnung gab, dann jenseits des dunklen Sees, der zuvor der Hof gewesen war. Vielleicht, gegenüber am rettenden Ufer, wo das verrostete [[Eisentor->Tor3]] geduldig wartete. <p align="center"><img src="Trenner_Maske_wuetend.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_wuetend.png"></p>Das Eisentor stand noch immer einen Spalt offen. Ein Stück dahinter glänzte zwischen schwarzen Stangen Pauls Wagen im Mondlicht. Die Frage war allerdings, wer nun versuchen sollte, damit nach Hause fahren, um das unheimliche alte Haus endlich hinter sich zu lassen. Vielleicht Sie? - ENDE - <p align="center"><img src="Trenner_Maske_wuetend.png"></p> <small style="color:#242424;">© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small><p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <h1>Das alte Haus</h1> <i>Textadventure</i> <p>Immobilienmakler Paul Meier soll eine heruntergekommene Villa für eine altehrwürdige Erbengemeinschaft begutachten. Doch er ahnt nicht, was ihn dort erwartet. Wer das Haus betritt, wird wahnsinnig. Und noch keiner hat es lebend verlassen ...</p> [[Start->DasTor]] <p align="center"><img src="Trenner_Maske_normal.png"></p> <small>© Textadventure "Das alte Haus" written 2026 by F. Lehr</small>